Phytopharmaka für den Magen-Darm-Trakt

Die rationale Phytotherapie – basierend auf klinischer Evidenz – ist das Forschungsgebiet von Prof. Robert Fürst vom Institut für Pharmazeutische Biologie. In der Pharmazeutischen Zeitung nennt er pflanzliche Arzneimittel zur Behandlung des Magen-Darm-Trakts, deren Wirkung durch Studien belegt ist; zum Beispiel Ingwerwurzelstock bei Reiseübelkeit, Flohsamenschalen und hochdosiertes Pfefferminzöl bei Reizdarmsyndrom. Phytopharmaka könnten aber auch einen Beitrag leisten, wenn deren Wirkung nicht mittels klinischer Studien belegt sei, betont Fürst.
Artikel lesen

Relevante Artikel

Ein PROTAC (grün) wirkt wie ein »molekularer Klebstoff «, der gezielt das krankheitsverursachende Protein (blau) an das zelluläre Recyclingsystem (pink) bindet und so dessen Abbau induziert. Die Abbildung basiert auf einer hochaufgelösten Proteinstruktur, die im Labor von Prof. Knapp charakterisiert wurde und die molekularen Details der durch PROTAC induzierten Interaktion sichtbar macht. Diese Struktur hat entscheidend dazu beigetragen, den PROTAC-Klebstoff präzise zu optimieren. Das darauf basierende PROTACMolekül wird derzeit in präklinischen Krebsmodellen, insbesondere bei Leukämie, getestet. Abbildung: Andreas Krämer

PROTACs: »Entsorgung« als Therapie

Der Pharmazeut Manfred Schubert-Zsilavecz erläutert die neuen Wirkstoffe. Bislang greifen fast alle Arzneistoffe in Krankheitsprozesse ein, indem sie entweder fehlende

Öffentliche Veranstaltungen

„So notwendig, so wichtig“

Bei einer Konferenz zum „Landjudentum“ wurde der erste Band des Synagogengedenkbuches Hessen präsentiert. Das Werk befasst sich mit Synagogen und

You cannot copy content of this page