
Mit der Bürger-Universität lässt die Goethe-Universität die Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Region an ihrer Forschung teilhaben. Das aktuelle Programm versammelt Vorträge, Podiumsgespräche, Ausstellungen, Filmreihen sowie Dialogspaziergänge, Führungen, Feste und andere Formate.
Warum Nachhaltigkeit gerade zum Nicht-Thema zu werden droht, wie Klima und soziale Gerechtigkeit zusammenpassen und was Kopf, Bauch, Hände mit der Klimakommunikation zu tun haben – dies sind Themen interdisziplinärer Vortragsreihen der Bürger-Universität, die sich mit Nachhaltiger Entwicklung und Planetaren Grenzen befassen.
Die Vortragsreihen zu aktuellen Fragen in unserer Gesellschaft gehören den knapp 200 Veranstaltungen an, zu denen die Goethe-Uni ihre Türen für Interessierte aus Stadt und Region öffnet bzw. mit denen sie selbst an Orte in der Stadt geht. Das Themenspektrum ist breit gespannt: Es reicht von einem Themennachmittag zur modernen digitalen Herzmedizin, ausgerichtet von Mitgliedern des Exzellenzclusters für Herz- und Lungenforschung, über einen Vortrag über Antisemitismus des Literatur- und Sozialwissenschaftlers Jan Philipp Reemtsma auf Einladung des Fritz Bauer Instituts bis zur renommierten Poetikvorlesung, diesmal mit der Schriftstellerin und Buchgestalterin Judith Schalansky. Die Skandinavisten der Goethe-Universität feiern den dänischen Dichter Hans Christian Andersen mit einem Thementag und einer Ausstellung. Und beim Science Talk „Wissen angezapft“ geht es unter anderem darum, was wir von Gesteinsproben aus dem Weltall erfahren können und wie die Vereinten Nationen als Friedensinstitution dastehen. Weitere Veranstaltungen – nicht nur für Erwachsene – sind die Night of Science auf dem Campus Riedberg, das Frühlings- und Sommerfest der Universität, zahlreiche Konzerte und die Kinder-Uni.
Das Programm der Bürger-Universität liegt an öffentlichen Einrichtungen der Stadt aus und ist im Online-Kalender der Goethe-Universität einsehbar unter: www.buerger.uni-frankfurt.de/
Die Teilnahme an den Veranstaltungen der Bürger-Universität ist in der Regel ohne Anmeldung möglich, der Eintritt ist frei.
Die erste Bürger-Universität startete im Jahr 2008 – in dem Jahr, in dem die Goethe-Universität Stiftungshochschule wurde und damit zu ihren Wurzeln zurückkehrte. 1914 war die Universität Frankfurt als erste deutsche Stiftungsuniversität von Frankfurter Bürgern gegründet worden.