Religion in sozialen Medien
Soziale Medien haben sich als religiöse Kommunikationsräume etabliert. Sie sind immer auch Orte des Bekennens und Positionierens: sowohl für diejenigen, die öffentlich Inhalte zur Verfügung stellen, als auch für die Nutzer*innen, die aus dem vielfältigen Angebot auswählen. Die Unterscheidung zwischen privaten und öffentlichen Formen religiöser Rede verschwimmt, handelt es sich doch bei den Inhalten religiöser Influencer*innen oft um öffentliche Enthüllungen des privaten Selbst.
Die Konferenz geht der Frage nach, welche Formen solche digitalen, öffentlich-intimen Bekenntnispraktiken annehmen und welche Mittel für die eigene religiöse Positionierung auf Social Media zum Einsatz kommen – im Hinblick auf die Creator* innen und deren Inhalte als auch auf die Rezipient*innen.
Zeit: 9:15 – 17:00 Uhr
Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt am Main
Um Anmeldung wird gebeten unter hausamdom@bistumlimburg.de.
Eintritt frei
Die Tagung wird organisiert vom Projekt REDiCON – Religion – Digitality – Confessionality.
Veranstalter
Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik, Goethe-Universität/ Forschungsverbund Dynamiken des Religiösen