Unter dem Motto „Forschung verbindet über Grenzen“ vergibt die Stiftung zur Förderung der internationalen wissenschaftlichen Beziehungen der Goethe-Universität Frankfurt dieses Jahr erstmals den Goethe International Science Diplomacy Award.

Der Preis zeichnet herausragende wissenschaftliche Leistungen aus, die internationalen Austausch fördern, Wissenschaftsfreiheit stärken und globale Verständigung ermöglichen. Wissenschaft ist von Natur aus international – sie lebt vom offenen Dialog, von persönlicher Begegnung und von Kooperationen über politische, kulturelle und geografische Grenzen hinweg. Der Preis fördert diese Verbindungen, deren Bedeutung angesichts weltweiter Desinformation und eingeschränkter Meinungsfreiheit zunimmt.
Was wird ausgezeichnet?
Der Preis würdigt beispielhafte Initiativen und Projekte, etwa:
- internationale Forschungskooperationen der Goethe-Universität mit Partnerinstitutionen in herausfordernden oder von Krisen betroffenen Regionen
- Engagement für den Schutz der Freiheit von Wissenschaft und gefährdeter Forschender
- interkulturellen Austausch und gesellschaftlichen Dialog mit internationalen Wissenschaftsgästen
- innovative Formen internationaler Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Publikation – auch virtuell
- außergewöhnliche internationale wissenschaftliche Konferenzen und Workshops in Frankfurt
Wie läuft das Auswahlverfahren ab?
Vorgeschlagen werden können Wissenschaftler*innen der Goethe-Universität. Vorschlagsberechtigt sind alle Universitätsangehörigen sowie – im Rahmen größerer Forschungsverbünde – auch beteiligte Partnerinstitutionen. Selbstbewerbungen sind ausgeschlossen.
Eine unabhängige Jury aus Mitgliedern des Stiftungsrates, des Präsidiums und des Global Office entscheidet über die Vergabe.
Preisverleihung
Der Goethe International Science Diplomacy Award wird einmal jährlich im Rahmen des Sommerfestes für internationale Gäste der Goethe-Universität verliehen. Das Preisgeld beträgt aktuell 2.000 Euro.
Weitere Informationen, inklusive des Nominierungsbogens, finden Sie hier →











