Sabine Andresen erhält Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft

Foto: Hoffotografen

Sabine Andresen, Professorin für Familienforschung und Sozialpädagogik und Vizepräsidentin der Goethe-Universität, ist mit dem Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) ausgezeichnet worden. Die Ehrung fand im Rahmen des 30. Kongresses der DGfE in München statt. Die DGfE ist die größte erziehungswissenschaftliche Fachgesellschaft in Europa.

Mit dem Forschungspreis würdigt die DGfE herausragende Forschungsaktivitäten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Erziehungswissenschaft. Maßstab für außergewöhnliche Leistungen sind Anzahl und Qualität nationaler und internationaler Publikationen.  Sabine Andresen erhielt den Preis laut DGfE für ihre herausragenden Beiträge zur Kindheits- und Jugendforschung. „Kollegin Andresen interessiert sich in ihren Studien insbesondere für die Bedarfe und unterschiedlichen Formen der Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen“, sagte der Vorsitzende der DGfE, Prof. Michael Schemmann, bei der Ehrung. Ein weiterer besonderer Schwerpunkt ihrer Forschung liege in der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Sabine Andresen ist als Vizepräsidentin der Goethe-Universität zuständig für den Bereich Chancen, Karriereentwicklung, Karriereförderung, Diversität und Gleichstellung. Seit 2023 ist sie außerdem Präsidentin des Kinderschutzbundes. 

Die Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft ist eine Vereinigung der in Forschung und Lehre tätigen Erziehungswissenschaftlerinnen und Erziehungswissenschaftler. Sie wurde 1964 gegründet und hat derzeit ca. 4.700 Mitglieder. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Pädagogik.

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