Prof. Dr. Mirja Silkenbeumer, Erziehungswissenschaftlerin am Institut für Sonderpädagogik im Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität und Leiterin des Arbeitsbereichs Professionalisiertes Fallverstehen und Beratung, ist als wissenschaftliche Vertreterin in den Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) gewählt worden.
Dieses Gremium fungiert an der Schnittstelle von Datenproduktion, Wissenschaft und Politik und setzt sich aus insgesamt zwanzig Mitgliedern zusammen. Darunter sind jeweils zehn Vertreterinnen und Vertreter der empirischen Forschung sowie zehn Repräsentantinnen und Repräsentanten bedeutender datenproduzierender Einrichtungen.
An der Wahl beteiligten sich 3.080 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihre Vertretungen im Rat bestimmten. Die gewählten zehn wissenschaftlichen Mitglieder werden künftig die Bundesregierung bei der Weiterentwicklung des Zugangs zu Forschungsdaten sowie der entsprechenden Infrastruktur beraten. Insgesamt standen 22 Kandidatinnen und Kandidaten aus verschiedenen Disziplinen der Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften zur Auswahl, die von einschlägigen Fachgesellschaften nominiert worden waren.
Die nächste Berufungsperiode des RatSWD startet am 1. Juli 2026.











