Die Frankfurter Allgemeine setzt sich mit der umstrittenen Regelstudienzeit auseinander: Kritiker sprechen von einem Beschleuniger für Studienabbrüche, Befürworter von einer wichtigen Hilfe zur Orientierung.

„Der postulierte ,Regelfall‘ wird künftig immer mehr die Ausnahme sein“, zitiert die FAZ Prof. Tanja Brühl, Vizepräsidentin der Goethe-Universität Frankfurt. Die wachsende Heterogenität der Studenten werde zwangsläufig mit einer Diversifizierung der Studiendauern einhergehen. Auch mit Blick auf die Kopplung an das Bafög kommt Brühl deshalb zu dem Schluss: „Perspektivisch sollten Land, Bund und Hochschulen gemeinsam darüber nachdenken, ob es nicht auch noch andere Studien- und Studienfinanzierungsmodelle gibt, die die Lebenswirklichkeit der heutigen Studierenden abbilden könnten.“

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