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Film, Konzert, 68er: Die Veranstaltungen der Woche

In den nächsten Tagen stehen wieder einige Uni-Veranstaltungen auf dem Campus und in der Stadt auf dem Programm:

Montag, 9. Juli 

  • Auch in diesem Jahr vergeben die Stiftung der Frankfurter Sparkasse und die Goethe-Universität den 1822-Universitätspreis für exzellente Lehre. Der 1822-Universitätspreis würdigt besonderes Engagement von Hochschullehrenden in der Betreuung der Studierenden, innovative Ansätze in der Lehre und Weiterentwicklungen der Curricula. Seit seiner Einrichtung 2002 hat der Preis viel zur Erhöhung der Sichtbarkeit der Lehre an der Goethe-Universität beigetragen. 17 Uhr, Campus Westend, Casino-Gebäude, Renate von Metzler-Saal.
  • Das Unikino Pupille zeigt heute Abend den Film „Call Me by Your Name“ (IT/FR/BR/US, 2017, Farbe, 132 min, Sprache: englisch, italienisch, Untertitel: deutsch, DCP). Norditalien, 1983 : Der 17-jährige Amerikaner Elio (Timothée Chalamet) verbringt den Sommer mit seiner Familie in einer Villa, liest Bücher, hört klassische Musik, geht ab und an schwimmen – und langweilt sich. Sein Vater, ein auf Kulturgeschichte spezialisierter Archäologe, lädt den smarten Oliver (Arnie Hammer) zur Unterstützung seiner Studien ein. Elio beginnt nach anfänglicher Ablehnung, ein Gefühl der Zuneigung für den neuen Gast zu spüren. 20.15 Uhr, Mertonstraße 26-28, 60325 Frankfurt, Eintritt: 2,50 €.

Dienstag, 10. Juli 

  • Das Fach Klassische Archäologie veranstaltet gemeinsam mit dem Fach Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients jedes Semester ein Abendkolloquium „Neue archäologische Funde und Forschungen“ mit den Beiträgen externer und universitätseigener Fachkollegen zu ihren neusten Forschungsergebnissen. Das Thema an diesem Abend ist „Paradise Found? Das Achämenidenreich im Kaukasus”. Der Referent ist Dr. Kai Kaniuth (München). 18.15 Uhr, Campus Westend, IG-Farben-Haus, Raum 311.

Mittwoch, 11. Juli 

  • Ernst Grube ist einer der letzten Zeitzeugen der Shoahund erfährt jetzt endlich breite öffentliche Aufmerksamkeit. Dabei hat er seit seiner Rückkehr aus dem KZ Theresienstadt, also seit seinem zwölften Lebensjahr, nicht aufgehört, die Verbrechen des NS-Regimes zu benennen. Filmemacherin und Historikerin Jutta Neupert spricht mit Ernst Grube, beide München, über sein Leben. Eine Veranstaltung des Fritz Bauer Instituts. 18 Uhr, Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 9.

Donnerstag, 12. Juli 

  • Semesterabschlusskonzert der Frankfurter Universitätsmusik: Das Orchester des Collegium Musicum spielt an diesem Abend unter anderem Beethovens Sinfonie Nr. 1. Im Collegium Musicum spielen und singen Studierende, Mitglieder und Angehörige sowie Ehemalige der Goethe-Uni. Nach alter universitärer Tradition treffen sich hier begeisterte Laien, um unter professioneller Leitung gemeinsam zu musizieren. 20 Uhr, Campus Westend, Casino-Gebäude.
  • In der Vorlesung „Die Befreiung des Klangs – Kompositorische Strategien der musikalischen Avantgarden in Europa und Amerika 1964–1968“ vom Institut für Musikwissenschaft werden musikalische künstlerische Positionen der 1960er Jahre vorgestellt, die – bei aller Unterschiedlichkeit – durch eine neue Emphase für klangliche Phänomene miteinander verbunden sind. Dieser letzte Vortrag der Reihe von Prof. Marion Saxer thematisiert den „Ausblick in die 1970er – Carte blanche“. Ein Überraschungsgast wird dabei sein. 18 Uhr, Museum Giersch der Goethe-Universität, Schaumainkai 83.
  • In der Vortragsreihe „50 Jahre 68. Die Erziehung der Demokratie“ referiert Prof. Heide Kallert von der Goethe-Universität dieses Mal zum Thema „Die ersten Kinderläden. Zur Bedeutung der frühen Kindheit in der antiautoritären Bewegung“. Im hiesigen Kontext waren es allererst zwei zentrale Themen, welche eine spezifisch erziehungswissenschaftliche Sichtweise auf 1968 rechtfertigen: erstens die starke Rezeption antiautoritärer Konzepte durch die Protagonisten der Studentenbewegung, die einhergehend mit den forcierten Emanzipations- und Gleichstellungsabsichten der involvierten Studentinnen schließlich in die sogenannte Kinderladenbewegung mündete. In der kritischen Auseinandersetzung mit der Vätergeneration, maßgeblich untermauert durch eine in der Studierendenschaft weit verbreitete Rezeption der Kritischen Theorie Frankfurter Provenienz sowie der Psychoanalyse, ist ein zweites starkes Motiv zu finden, das jene ‚pädagogische Dimension’ der 1968er-Bewegung ausmachte. Eine Veranstaltung des Instituts für Allgemeine Erziehungswissenschaften. 18.15 Uhr, Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 12.

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