Das Rundschreiben von Universitätspräsidentin Prof. Birgitta Wolff mit Sicherheitshinweisen für Beschäftigte und Studierende vom 2. Februar 2018:

Sexuelle Übergriffe auf dem Campus Westend und in dessen Umfeld

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Studierende,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich muss Sie darüber informieren, dass es in den vergangenen Wochen leider mehrere sexuelle Angriffe auf Studentinnen auf dem Campus Westend und in dessen unmittelbarem Umfeld gegeben hat. Der oder die Täter sind trotz polizeilicher Ermittlungen noch nicht gefasst. Vor diesem Hintergrund möchten wir Sie bitten, bei Aktivitäten rund um den Campus vor allem in den Abend- und Nachtstunden besondere Vorsicht walten zu lassen.

Im Fall einer unmittelbaren Bedrohungssituation rufen Sie bitte direkt den Polizeinotruf 110.

Die Universität steht mit der Polizei in Kontakt und hat unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorfälle erhöhte Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. So ist der Sicherheitsdienst jetzt insbesondere nachts verstärkt auf dem Campus präsent.

Darüber hinaus können Sie innerhalb des Campusgeländes unseren Begleitservice anfordern, um sich sicher zu Gebäuden, Fahrzeugen oder einem der Ausgänge begleiten zu lassen. Dieser Service ist 24-Std./7 Tage die Woche an der Pforte des IG-Farben-Gebäudes unter der Nummer 069/798-32250 zu erreichen. (Bitte mindestens eine Stunde vorab anmelden). Sollten Sie regelmäßig abends Wege auf dem Campus nutzen, empfiehlt es sich generell, diese Nummer im Handy zu speichern. Weitere Informationen (auch zum Campus Riedberg) enthält der Faltplan „Sicher über den Campus“ (Download unter http://tinygu.de/sicherueberdencampus).

Um Ihre persönliche Sicherheit zu erhöhen, empfiehlt es sich, besonders in den Abend- und Nachtstunden auf dem Campusgelände die Hauptwege zu benutzen, die stärker ausgeleuchtet sind als die Nebenwege. Auch in Gruppen sind sie vor möglichen Übergriffen besser geschützt.

Alle Personen, die die von Belästigungen oder Übergriffen betroffen sind, bitten und ermutigen wir, entsprechende Vorfälle zu melden und Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Dies kann selbstverständlich auch anonym erfolgen.

Sowohl die Goethe-Universität, die Stadt Frankfurt als auch Beratungseinrichtungen in freier Trägerschaft bieten Unterstützung und vertrauliche Beratung. Die entsprechenden Kontaktadressen finden Sie in der Übersicht „Beratungs- und Unterstützungsangebote“ unter http://tinygu.de/beratungsstellen. Auch diejenigen, die Beobachtungen machen, um Vorgänge aufzuklären, bitten wir um Unterstützung und Mitteilung; entweder direkt an die Polizei oder an die IG-Farben-Pforte.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Birgitta Wolff
Präsidentin