„Der Naturschutz wird nicht mehr offen bekämpft, aber die Gegner sind nach wie vor sehr mächtig und einflussreich“, sagt Manfred Niekisch, Professor für internationalen Naturschutz an der Goethe-Universität und Direktor des Frankfurter Zoos, im Interview mit dem Magazin Klimaretter.info.

Ein Hauptverursacher der Naturzerstörung sei die industrialisierte Landwirtschaft, dennoch verhindere sie überfällige Reformen. Die Kohlewirtschaft gehöre ebenso zu den Naturschutz-Widersachern wie das Leitbild der autogerechte Mobilität in den Köpfen von Stadplanern. Niekisch: „Zahlreiche Lobbyverbände, die gut vernetzt sind und über viel Geld verfügen, verhindern einen wirksamen Naturschutz.“

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