Am 22. April 2017 fand die internationale Großdemonstration „March for Science“ statt. In über 600 Städten der Welt sind Menschen auf die Straße gegangen, um für den Wert von Wissenschaft und Forschung zu demonstrieren und gegen „alternative Fakten“. In Frankfurt nahmen mehr als 2500 Personen teil. Auch die Goethe-Universität hat den „Science March“ unterstützt. Mit dabei waren die Universitätspräsidentin Prof. Birgitta Wolff, viele Studierende und Professoren.

Riedberg TV hat von der Goethe-Universität unter anderem Prof. Reinhard Dörner vom Institut für Kernphysik, Prof. Jürgen Bereiter-Hahn, ehemaliger Vizepräsident und Prof. Joachim Curtius vom Institut für Atmosphäre und Umwelt auf der Kundgebung begleitet.

Bei der Abschlusskundgebung am Römer hielt Universitätspräsidentin Prof. Birgitta Wolff eine Rede und sagte im Interview mit hessenschau.de: „Wir haben im Moment so eine Tendenz, dass sich Herrschende zunehmend wieder anmaßen zu bestimmen, was geforscht werden darf, was wahr ist, was nicht. Wenn wir der Logik gefolgt wären in der Geschichte der Menschheit, müssten wir heute noch alle glauben, die Erde sei eine Scheibe. Ich halte den Trend schon für sehr bedrohlich.“

Videobeitrag von RiedbergTV

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