Mitarbeitende der Goethe-Universität können mehr Videokonferenzen durchführen

Die HRZ-Medientechnik bietet bekanntlich Videodienste Live und on Demand sowie mobile Lösungen an der Goethe-Universität an. Der Ansturm zu Beginn der Coronakrise auf die desktopbasierten Videokonferenzen war enorm und stellte die HRZ-Medientechnik vor neue Herausforderungen.

Bisher stellte die HRZ-Medientechnik Vidyo – den Videokonferenzdienst – mit 27 Leitungen zur Verfügung. Ullrich Grimm-Allio von der HRZ-Medientechnik sagte dazu: „Das reichte für durchschnittlich 400 Konferenzanrufe pro Tag, die überwiegend völlig ohne unser Zutun abliefen.“ Er fügt hinzu, dass gleich zu Beginn der Coronakrise klar war, dass gehandelt werden muss: „Gleich zu Beginn des Lockdowns haben wir 25 weitere Leitungen lizensiert. Wir haben darüber hinaus noch 10 priorisierte Leitungen für das Präsidium angeschafft, um die Kommunikation dieses wichtigen Gremiums sicherzustellen.“ Schnell stellte sich heraus, dass auch diese nun 62 Leitungen nicht lange ausreichen würden. Deshalb wurden weitere 50 Leitungen lizensiert und für die Dauer des Sommersemesters 2020 zusätzlich 200 weitere Lizenzen angemietet. Alles in allem macht das jetzt 312 Leitungen. Das sind über 10-mal mehr als bisher und mehr als die Hälfte der Gesamtkapazität des DFN-Systems Pexip!

Seit letzter Woche waren weitere Kolleginnen und Kollegen des HRZ damit beschäftigt im HRZ-Datacenter die Voraussetzungen für diesen enormen Aufwuchs zu schaffen. Die volle Kapazität steht seit Mittwoch, den 1. April 2020 (und das ist kein Scherz!) zur Verfügung! Die Vorteile von Vidyo gegenüber cloudbasierten Drittanbietern bestehen in erster Linie darin, dass die Server komplett im Datacenter des HRZ stehen und damit die Datensicherheit gewährleistet ist. Außerdem läuft die Kommunikation vollständig Ende-zu-Ende verschlüsselt, auch in Konferenzen mit mehreren Teilnehmern. Hinzu kommt, dass das System die Standards H.323 und SIP nutzt. Es kann so mit anderen Videokonferenzsystemen kommunizieren. Ein weiterer Pluspunkt besteht darin, dass Clients für PC, Mac, iOS und Android zur Verfügung stehen. Linux-User können auf den browserbasierten WebRTC-Dienst zurückgreifen. Schließlich erhalten die Nutzer an der Goethe-Universität und deren Gäste (!) direkten Support von der HRZ-Medientechnik.

Der Systemhersteller Vidyo hat sein Angebot außerdem erweitert: Für die Dauer von 6 Monaten erhält die Goethe-Universität Frankfurt eine zusätzliche Vidyo-Cloudlösung mit bis zu 1000 Leitungen. Diese Vidyo-Cloud wird gerade konfiguriert und ist in Kürze einsatzbereit.

Mehr Informationen zum Videokonferenzdienst Vidyo erhalten Sie über die Webseiten der HRZ-Medientechnik.

Rückfragen jederzeit per E-Mail an: mt-support@uni-frankfurt.de oder Tel.: 069/798-36111, Erreichbarkeit: Mo.-Fr. 08:00-16:00 Uhr

Ullrich Grimm-Allio, HRZ-Medientechnik