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Grönland zwischen Geopolitik und Dekolonialisierung

13. Januar 2026, 18:00 bis 20:00

Gastvortrag von Ebbe Volquardsen

Donald Trump will es haben. Dänemark entschuldigt sich für koloniale Übergriffe. Grönland selbst strebt nach Unabhängigkeit. Seit einiger Zeit steht die größte Insel der Welt im Fokus internationaler Aufmerksamkeit. Das geopolitische Ringen um Bodenschätze und strategische Einflusszonen ist eng verwoben mit Erinnerungspolitik, Dekolonisierung und Versöhnung – Entwicklungen, die nur im Zusammenhang zu verstehen sind.

Der Skandinavist, Kultur- und Politikwissenschaftler Ebbe Volquardsen war bis 2025 Associate Professor für Kulturgeschichte an der Universität Grönlands in Nuuk. Heute lebt und arbeitet er in der Nähe von Frankfurt am Main. In diesem Vortrag gibt er einen anschaulichen Einblick in die komplexen Dynamiken auf der arktischen Insel, ordnet sie historisch ein und zeigt, warum auch Deutschland und die EU künftig verstärkt nach Grönland blicken werden.

Nach dem Vortrag findet ein kleiner Neujahrsempfang statt.

Veranstaltungsort
Campus Westend, IG-Farben-Haus, IG 1.314 (Eisenhower-Raum)

Details

  • Datum: 13. Januar 2026
  • Zeit:
    18:00 bis 20:00
  • Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

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