
In seinem 2025 erschienenen Buch »Hitler übersetzen. Über die Sprache des Faschismus und ihre unheilvolle Wirkmacht« reflektiert der französische Literaturkritiker und Übersetzer Olivier Mannoni seine Beschäftigung mit dem Text.
Angesichts einer politischen Realität, in der rechtspopulistische Parteien an der Macht sind, demagogische Reden ein Comeback erleben und nationalsozialistisches Vokabular in unseren Alltag zurückkehrt, sensibilisiert und warnt Mannoni vor dem Verführungspotenzial sprachlich irreführender Überfrachtungen und dem damit einhergehenden suggestiven Kalkül.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion sprechen Christoph Cornelißen und Robert Lukenda (Goethe-Universität Frankfurt) mit Olivier Mannoni über seine Erfahrungen mit der Übersetzung sowie über das Revival faschistischer Sprache in den Gegenwartsgesellschaften.
Ort: IG-Farben Gebäude, Raum: IG 1.314 (Eisenhower-Raum)
Die Veranstaltung ist öffentlich. Weitere Informationen →
Passend zur Podiumsdiskussion wird am Vormittag auch ein Workshop veranstaltet. Mehr Informationen dazu finden Sie hier →
Veranstalter: Historisches Seminar der Goethe-Universität Frankfurt zusammen mit der Vertretungsprofessur für französische und italienische Literaturwissenschaft und dem IFRA-SHS, mit Unterstützung des Fritz Bauer Instituts.
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