Rafael Laguna de la Vera, Birgitta Wolff und Martin Raditsch (v. l. n. r.)

Rafael Laguna de la Vera, Gründungsdirektor der Agentur für Sprunginnovation, war gestern zu Gast an der Goethe-Universität. Er tauschte sich dabei mit Universitätspräsidentin Prof. Birgitta Wolff, die der Gründungskommission der Agentur angehörte, und Dr. Martin Raditsch, Geschäftsführer von Innovectis, aus.

Mit der Agentur für Sprunginnovation möchten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) den Durchbruch hochinnovativer Ideen in den Markt unterstützen und beschleunigen. Die Agentur und die Goethe-Universität mit ihrer Wissenstransfer-Tochter Innovectis planen die Zusammenarbeit, um das in den Resultaten der Grundlagenforschung verborgene Potential für Sprunginnovationen zu heben. Dies wird erheblich dazu beitragen, dass die regelmäßig generierten Erfindungen und Ideen mit hohem Potential für Sprunginnovationen entdeckt und deren Entwicklung bis zum Markt gefördert wird. „Wir freuen uns, mit der Agentur für Sprunginnovation einen weiteren wirkmächtigen Partner für unser Wissenstransfer-Ökosystem an der Goethe-Universität gefunden zu haben“, betonte Birgitta Wolff. So kann das enorme Potential der Grundlagenforschung und deren Einrichtungen in interdisziplinären Spitzenprojekten zur Projektrealisierung genutzt werden, was durch finanzielle Rückflüsse wiederum die Grundlagenforschung befeuern kann. 

Auch von der geplanten internationalen Vernetzung der von der Agentur geförderten Projekte profitieren die Projekte und deren Ausgründungsprogramme. Erfolgreich werden die geförderten Spitzenprojekte sein, die in der Lage sind, die zuvor definierten gesellschaftlich relevanten Aufgaben durch visionäre Produkte oder Dienstleistungen zu erfüllen. Rafael Laguna de la Vera hob nach dem Gespräch hervor: „Ich bin sehr froh, das die Präsidentin und ich unser Kennenlernen in der Gründungskommission gleich in eine tiefergehende Zusammenarbeit zwischen unseren Organisationen weiterentwickeln konnten. Ich bin mir sicher, dass einige spannende Sprunginnovationen aus dem Umfeld der Goethe-Universität Frankfurt kommen werden!“