Zu Semesterbeginn werden auch in diesem Jahr wieder viele junge Menschen an den Hochschulen im Rhein-Main-Gebiet ihr Studium beginnen. Noch schwieriger als einen Studienplatz zu bekommen, ist es für viele, auf dem hiesigen Wohnungsmarkt eine bezahlbare Unterkunft zu finden.

Deshalb ruft das Studentenwerk Frankfurt am Main gemeinsam mit der Stadt Frankfurt am Main sowie den Hochschulen und den ASten im Rhein-Main-Gebiet dazu auf, günstigen Wohnraum für Studierende bereitzustellen. Die Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Main-Gebiet werden dringend gebeten, den jungen Leuten bei ihrem Einstieg in einen neuen, wichtigen Lebensabschnitt zu helfen, indem sie ihnen eine bezahlbare Bleibe anbieten.

Auf der eigens dafür eingerichteten Plattform www.wohnraum-gesucht.de können Privatvermieter einfach und kostenlos ihre Angebote eingeben, telefonisch unter 069 798 23050. Das Studentenwerk hängt zusätzlich Angebote in seinem Beratungszentrum auf dem Campus Westend der Goethe-Universität, Hörsaalzentrum, Theodor-W.-Adorno-Platz 5, aus (Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 17:00 Uhr, Freitag bis 15:00 Uhr).

Wir bitten alle Medien um Verbreitung dieses Aufrufs.

Nach einer Studie des Deutschen Studentenwerks sind die Mieten in Frankfurt am Main für Studierende im Bundesvergleich besonders teuer. Studierende zahlen im Bundesdurchschnitt 323 Euro Miete, in Frankfurt am Main 340 Euro. Die Versorgung mit Wohnheimplätzen liegt dagegen unter dem Bundesschnitt: Nur rund 7 % der Studierenden haben einen Platz in einem privaten, kirchlichen oder einem Wohnheim des Studentenwerks, bundesweit sind es dagegen etwa 10 %, die allein in Wohnheimen der Studentenwerke eine Bleibe finden. (Quellen: Wohnraum für Studierende-Statistische Übersicht, 21. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks)

Partner der Aktion: Goethe-Universität Frankfurt am Main, Frankfurt University of Applied Sciences, Hochschule RheinMain Wiesbaden Rüsselsheim, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Hochschule für Gestaltung Offenbach, AStA der Goethe-Universität, AStA der Frankfurt University of Applied Sciences, AStA der Hochschule RheinMain, AStA der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Stadt Frankfurt am Main, Campuservice, Servicegesellschaft der Goethe-Universität

Quelle: Pressemitteilung Studentenwerk Frankfurt am Main vom 12. September 2017