Mentoring-Programm GROW@Goethe: 340 Mentees bereit zur Vernetzung

Unterstützung im Vorfeld des Berufslebens bei Studierenden immer stärker nachgefragt

Das universitätseigene Mentoringprogramm GROW@Goethe wartet zu Beginn seiner fünften Auflage wieder mit beachtlichen Zahlen auf: Allein in diesem Jahr nehmen 340 Studierende und 230 Mentoren teil, seit dem Start im Jahr 2022 waren es damit insgesamt mehr als 1.100 Studierende, begleitet von rund 800 Mentorinnen und Mentoren aus verschiedenen beruflichen Zusammenhängen. Das Interesse wächst dem Organisationsteam zufolge von Jahr zu Jahr. Angesiedelt ist das Programm beim CareerService der Goethe-Universität.

Die Auftaktveranstaltung zum Mentorin-Programm GROW@Goethe war gut besucht.

So war die Auftaktveranstaltung im Festsaal auch diesmal gut besucht. Das erste Treffen im rund zehn Monate dauernden Programm soll vor allem zum Netzwerken dienen. Nicht nur zwischen den Tandempartnern, sondern auch zwischen den Mentees untereinander. „Vielen fällt es nicht so leicht, auf fremde Personen zuzugehen. Um das zu üben, haben wir wechselnde Gesprächsrunden eingeführt. So kommen alle mit allen ins Gespräch, das kommt immer sehr gut an“, sagt Dorothee Schneiders, die das Programm organisiert. Impulse für die „Neuen“ setzte der Auftritt des bereits erfahrenen Tandems von Mentor und Business Coach Andreas Bley und dem Mentee Finn Gröbel, der an der Goethe-Universität ein BWL-Masterstudium absolviert. „Mentoring ist ehrliche Arbeit an sich selbst. Wenn Empathie auf klare Fragen trifft und Glaubenssätze kritisch reflektiert werden, entsteht Orientierung. GROW@GOETHE bietet uns den passenden Rahmen für: weniger Grübeln, mehr Klartext, ehrliches Feedback und den Mut, sich auch mal ein Nein zu holen“, fassen die beiden ihre Eindrücke zusammen.

So war die Auftaktveranstaltung im Festsaal auch diesmal gut besucht. Das erste Treffen im rund zehn Monate dauernden Programm soll vor allem zum Netzwerken dienen. Nicht nur zwischen den Tandempartnern, sondern auch zwischen den Mentees untereinander. „Vielen fällt es nicht so leicht, auf fremde Personen zuzugehen. Um das zu üben, haben wir wechselnde Gesprächsrunden eingeführt. So kommen alle mit allen ins Gespräch, das kommt immer sehr gut an“, sagt Dorothee Schneiders, die das Programm organisiert. Impulse für die „Neuen“ setzte der Auftritt des bereits erfahrenen Tandems von Mentor und Business Coach Andreas Bley und dem Mentee Finn Gröbel, der an der Goethe-Universität ein BWL-Masterstudium absolviert. „Mentoring ist ehrliche Arbeit an sich selbst. Wenn Empathie auf klare Fragen trifft und Glaubenssätze kritisch reflektiert werden, entsteht Orientierung. GROW@GOETHE bietet uns den passenden Rahmen für: weniger Grübeln, mehr Klartext, ehrliches Feedback und den Mut, sich auch mal ein Nein zu holen“, fassen die beiden ihre Eindrücke zusammen.

Haben sich als Tandem bewährt: Andreas Bley und sein Mentee Finn Gröbel beim gemeinsamen Auftritt auf der Bühne.

Klarere berufliche Orientierung, mehr Selbstvertrauen und Entscheidungsfähigkeit im Studium, bessere Bewerbungsunterlagen und Interviewkompetenzen – und Unterstützung bei konkreten Schritten wie Praktika, Werkstudentenstellen, Jobs, Studien- oder Promotionsentscheidungen – mit dieser Erwartung melden sich Studierende ab dem dritten Semester für die Teilnahme an GROW@Goethe an. Dabei sind alle Fachbereiche vertreten. Ein großer Teil sind Studierende aus anderen Ländern, die Orientierung im deutschen System suchen. Für sie stelle das Programm eine besondere Brücke zwischen Studium, Berufswelt und individueller Karriereplanung dar, sagt Jenni Werner, die die Internationals im Programm betreut.

Auch bei den Mentoren sei das Interesse groß, so Dorothee Schneiders. Manche seien von Anfang an dabei. Die unterschiedlichsten Berufsfelder seien vertreten, die unterschiedlichsten Lebensalter von 30 bis 78. Einer der Mentoren, der inzwischen beruflich im Ruhestand sei, betreue sogar fünf Studierende. Die Regel seien aber eher ein bis zwei Mentees pro Mentor bzw. Mentorin. Denn schließlich muss für die Gespräche und Treffen im Tandem auch genügend Zeit eingeplant werden. Die Empfehlung lautet zwei Kontakte monatlich, die durchaus auch in einem Onlineformat stattfinden können. Die Mentorinnen und Mentoren – überwiegend Alumni der Goethe-Universität – bringen vielfältige berufliche Erfahrungen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und öffentlichem Dienst ein. Ohne die Namen zu kennen, können die Bewerber unter den Mentoren wählen.

Zentrales Element des Programms GROW@Goethe ist das individuelle Mentoring im 1:1-Tandem. Ergänzt wird dieses durch ein Rahmenprogramm, das gezielt auf Kompetenzaufbau und Vernetzung ausgerichtet ist. Dazu zählen Einführungsworkshops, die große Auftaktfeier, thematische Workshops zu Personal Branding, Networking und Kollegialer Beratung sowie spezielle Angebote für Studierende aus nichtakademischen Familien und für internationale Studierende. Unternehmenskooperationen eröffnen zusätzliche Einblicke in berufliche Praxisfelder. Den Abschluss bildet eine feierliche Abschlussveranstaltung.

Sich vor dem Abschluss ein konkretes Bild vom späteren Berufsleben zu machen, könne viel Stress aus dem Studium nehmen, ist Organisatorin Schneiders überzeugt. Wer vor dem juristischen Staatsexamen Kontakt zu einem Richter oder einer Justiziarin hat, kommt der Entscheidungsfindung vielleicht schon etwas näher. Viel helfen auch Praktika oder ein Job als Werksstudent, um das mögliche spätere Wirkungsfeld besser einschätzen zu können. Und auch Arbeitgeber achteten zunehmend auf praktische Vorerfahrungen: Ganz ohne Praxis seien Bewerberinnen und Bewerber eher unattraktiv. 

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