„Wer schreibt, der bleibt“ – unter diesem Motto lädt das Schreibzentrum der Goethe-Universität von Donnerstag, 5. März, 20 Uhr, bis Freitag, 6. März, 5 Uhr in Q1 des Bibliothekszentrums Geisteswissenschaften (IG-Farben-Gebäude, Norbert Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt) zum zehnten Mal zur „Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“. Das ursprünglich vom Schreibzentrum der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder ins Leben gerufene Event findet mittlerweile weltweit am ersten Donnerstag im März statt. Umgeben von Bücherwänden mit altehrwürdigen Wissensbeständen, können Studierende selbst denkend, lesend und schreibend ihre eigenen wissenschaftlichen Texte verfassen – ob es sich nun um die erste Hausarbeit, die letzten Zeilen der Bachelor- oder gar Doktorarbeit oder eine andere wissenschaftliche Textsorte handelt. „Gemeinsam mit anderen lässt sich so manche Schreibblockade leichter überwinden“, erklärt Malte Schefer, Tutor am Schreibzentrum. „Es ist eine tolle, konzentrierte Arbeitsatmosphäre, das motiviert mich zum Schreiben. Ich komme regelmäßig und wünschte, die LNDAH würde häufiger stattfinden,“ so das Feedback einer Teilnehmerin.

Angeboten werden Workshops rund um das Lesen und Schreiben wissenschaftlicher Texte, zu Zeitmanagement und Argumentationstechnik. Für individuelle Beratung und Textfeedback stehen während der gesamten Nacht schreibdidaktisch ausgebildete Peertutorinnen und -tutoren des Schreibzentrums zur Verfügung – in diesem Jahr auch speziell für Studierende aus den Naturwissenschaften. Unterstützung für Teilnehmende, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, kommt vom Internationalen Studien- und Sprachenzentrum (ISZ). Das Zentrum für Hochschulsport stärkt mittels Yoga-Einheiten die Durchhaltekraft der Teilnehmenden, zudem bietet ein Buffet Kaffee, Tee und kleine Snacks.

Das 2009 gegründete Schreibzentrum ist Teil des Zentrums Geisteswissenschaften im Programm „Starker Start ins Studium“ an der Goethe-Universität. Seit 2016 besteht mit dem Schreibzentrum am Riedberg eine Dependance speziell für das Schreiben in den Naturwissenschaften. Mit Workshops, Kursen, Beratung und Handreichungen werden Studierende aller Fächer und Fachsemester, aber auch Doktoranden und Dozentinnen beim Aufbau von Schreibkompetenz unterstützt. Mit jährlich rund 200 Teilnehmenden ist die „Lange Nacht“ eines der Highlights im Programm.

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