Volles Haus. Die Bibliothek für Sozialwissenschaften und Psychologie im PEG-Gebäude wird seit Mitte Juni sehr stark frequentiert – Leiter Rolf Voigt kündigt den Einsatz von „Parkscheiben“ an.

Die Vorlesungen sind vorbei und die Klausurenzeit hat begonnen. Entsprechend viele Studierende nutzen die Bibliotheken an der Uni, um dort alleine oder in Gruppen zu lernen. Die Bibliothek für Sozialwissenschaften und Psychologie im PEG-Gebäude sei seit Mitte Juni sehr voll und teilweise sogar überlastet, so Rolf Voigt, Leiter der Bereichsbibliothek. Gerade zu den Stoßzeiten zwischen 11 und 16 Uhr suchten Studierende meist vergebens nach einem freien Platz.

Die neue Bibliothek auf dem Campus Westend werde von den Studierenden sehr gut angenommen, viele schätzten die gute Atmosphäre, sagte Voigt. Generell sei ein Trend zu beobachten, dass immer mehr Studierende in die Bibliotheken kommen um zu lernen. „Viele lernen für ihre Klausuren lieber hier als zu Hause, da sie in der Bibliothek nicht so viel Ablenkung haben. Außerdem haben die Studierenden hier ihr soziales Umfeld und können sich mit Kommilitonen austauschen“, erklärt Voigt.

Die Bibliothek im PEG werde aber nicht nur von Studierenden der Goethe-Universität genutzt. Auch andere Studierende, zum Beispiel von der Fachhochschule, kämen hierher, um die Räumlichkeiten zu nutzen. Den Zugang zur Bibliothek einzuschränken, wie es in der Bibliothek im RuW während der Prüfungszeit der Fall ist, hält Voigt aber trotzdem nicht für sinnvoll. Der Zugang solle für alle offen bleiben.

Voigt kritisiert, dass Studierende oft Plätze schon morgens mit ihren Sachen reservieren und den ganzen Tag besetzt halten, auch wenn sie zwischendurch für einige Stunden weg sind. Die Bereichsbibliothek versuche dieses Problem jetzt mit neu bestellten Parkscheiben für die Arbeitsplätze in den Griff zu bekommen. Wer seinen Platz dann verlässt, muss die aktuelle Zeit auf einer Parkscheibe einstellen und innerhalb von einer Stunde zurückkehren, da der Platz sonst von anderen geräumt werden darf. Dieses System hat sich auch schon an anderen Unis bewährt. [Autorin: Ina Christ]