Am 26. September 2018 hält Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf dem Campus Westend eine Rede auf dem Kongress der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) 2018 an der Goethe-Universität. Im Anschluss findet – im Beisein des Bundespräsidenten – eine Podiumsdiskussion zum Thema des DVPW-Kongresses („Grenzen der Demokratie“) statt.

Der Kongress der renommierten Wissenschaftsvereinigung findet zu einer Zeit statt, in der die weltpolitische Lage immer unübersichtlicher zu werden droht und sich jahrzehntelang stabile politische Konstellationen grundlegend verschieben. Schien noch in den 1990er Jahren nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und dem Zusammenbruch der Sowjetunion der endgültige Triumph der Demokratie zum Greifen nahe, erleben wir 30 Jahre später die „Grenzen der Demokratie“: Gewählte Regierungen beschneiden Rechte von Minderheiten und Andersdenkenden; soziale und politische Ungleichheiten nehmen zu und populistische Bewegungen gewinnen an Zulauf – um nur einige Beispiele zu nennen.

Die Rede des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier wird als Livestream übertragen »

Die Politikwissenschaft arbeitet daran, die Ursachen dieser Grenzen zu verstehen – und ihnen entgegenzuwirken. Der Kongress 2018 der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) widmet sich diesen aktuellen Fragen. Er will die Grenzen der Demokratie ausloten und Antworten auf aktuelle Herausforderungen diskutieren.

27. Jahrestagung der DVPW / Politologen analysieren Grundlagen und Grenzen der Demokratie

Das Tagungsprogramm finden Sie hier »