Bildnachweis: Bundesarchiv, Bild 183-L0221-0333/Franke, Klaus/CC-BY-SA 3.0

Kaum eine Lebensgeschichte spiegelt die konfliktreiche Beziehung zwischen den beiden Landesteilen des Nachkriegsdeutschlands so anschaulich wieder wie die von Manfred Krug. Der im vergangenen Jahr gestorbene TV-Liebling begann seine Karriere in der ehemaligen DDR. Dort wurde Krug neben seinem Schauspielberuf auch als Jazz-Sänger zum Idol. Nachdem 1977 sein Ausreisewunsch in den Westen genehmigt wurde, setzte er sein Wirken in Berlin-Schöneberg fort. Zu einer seiner bekanntesten Rollen zählt die des Anwalts Robert Liebling in der Serie „Liebling Kreuzberg“. Der Vortrag

„Manfred Krug – Liebling Kreuzberg“ von Dr. Edo Reents in der Reihe „Wie wir wurden, wer wir sind“ widmet sich den biografischen Spuren eines Publikumslieblings, der besonders eng verwoben ist mit der deutsch-deutschen Geschichte. Reents ist Leiter des Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Frankfurter Bürger-Universität „Wie wir wurden, wer wir sind“: Manfred Krug (5/6)

Die Veranstaltungsreihe „Wie wir wurden, wer wir sind“ wird seit 2008 von Prof. Tilman Allert, Soziologe an der Goethe-Universität, kuratiert. Die Hauptreihe der Frankfurter Bürger-Universität im Sommersemester stellt an insgesamt sechs Abenden Lebensläufe berühmter Protagonisten deutscher Sozial- und Kulturgeschichte vor.

Folgende Biografie erwartet Sie zum Abschluss der Reihe im Sommersemester:

03. Juli 2017 | Prof. Tilman Allert: Beate Uhse. Freiheit für die Liebe

Die Frankfurter Bürger-Universität ist ein Veranstaltungsformat, in dem Bürgerinnen und Bürger im Sommersemester „deutschen Biografien“ begegnen können und das im Wintersemester wechselnde Themen mit städtischem, gesellschaftsrelevantem Bezug aufgreift. Oft verlässt die Goethe-Uni mit ihren Hauptreihen den Campus und zieht an wechselnde Orte in der Stadt, um dort mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.buerger.uni-frankfurt.de