Foto: Lecher

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Der erste „Tag der studentischen Partizipation“ am 11. Januar 2017 am Campus Riedberg zeigte Wege studentischer Teilhabe auf.

Unter dem Motto „Wie geht Deine Uni? #einmischen!“ kamen am 11. Januar zirka 200 Studierende, Lehrende und Verwaltungsmitarbeitende im Otto-Stern-Zentrum auf dem Campus Riedberg zusammen, um sich über die Möglichkeiten studentischer Partizipation an der Goethe-Universität zu informieren und auszutauschen. Die Idee und Planung dieses Formats entstand im Rahmen des universitätsweiten Projekts zur Steigerung studentischer Partizipation und wurde von Univerwaltung, Fachbereichen, Fachschaften und dem AStA gemeinsam organisiert.

Zu Beginn unterstrich die Präsidentin der Goethe-Universität, Prof. Birgitta Wolff, gemeinsam mit Studiendekan Prof. Roger Erb aus dem Fachbereich Physik und Fachschaftsmitarbeiterin Nadine Koch die Bedeutung studentischer Partizipation für die Universität. Dr. Sascha Vogel vom Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS), der viele Jahre in studentischen Gremien aktiv war, erläuterte den Interessierten, welche Gremien die Universität besitzt und wie dort Mitbestimmung und Mitwirkung möglich ist.

Die Uni im Jahr 2025 im Visier

In sechs Foren konnten anschließend diese und andere Fragestellungen vertieft werden. Vizepräsidentin Prof. Tanja Brühl diskutierte beispielsweise mit Senator Prof. Harald Schwalbe (Fachbereich Biochemie, Chemie und Pharmazie), dem AStA-Vorsitzenden Valentin Fuchs und einem interessierten Publikum, wie die Goethe-Universität 2025 aussehen soll. Dr. Martin Schumann, Leiter des Dekanats Neuere Philologien, erklärte in einem anderen Forum detailliert, welche Gesetze für die studentische Teilhabe wichtig sind. Mitarbeitende der Abteilung Lehre und Qualitätssicherung, unter deren Federführung der Tag gestaltet wurde, informierten über Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Weiterentwicklung von Studium und Lehre und Fördermöglichkeiten für studentische Ideen.

Ganz in Ruhe im Wohnzimmer informieren

Auf großes Interesse stieß auch das parallel zu den Foren stattfindende „Wohnzimmer der Möglichkeiten“, bei dem sich im Foyer des Otto-Stern-Zentrums über 20 studentische Gruppen vorstellten: Die Fachschaften und der AStA informierten über ihre Arbeit, Hochschulgruppen wiesen auf die bevorstehenden Universitätswahlen hin und studentische Initiativen warben mit originellen Aktionen um neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Beim „Riedberg TV“ bekam alle einen Cocktail, die sich im improvisierten Fernsehstudio ablichten ließen. Abgerundet wurde der Tag durch ein Improvisationstheater, das den Tag humorvoll unter Beteiligung der Anwesenden zusammenfasste.

„Die Rückmeldungen der Teilnehmenden war sehr positiv“, bilanziert die Leiterin der Abteilung Lehre und Qualitätssicherung, Dr. Kerstin Schulmeyer-Ahl, diesen ersten Tag der studentischen Partizipation. „Es war ein lebendiger Austausch mit vielen neuen Erkenntnissen sowohl für die bereits Engagierten als auch für interessierte Studierende. Die Universität lebt vom Einmischen, das wurde auf dem Riedberg deutlich.“

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