Foto: Werner Lott/Fritz Bauer Institut

Aus Anlass der Aufnahme der Dokumente und Tonbänder aus dem ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess in das Weltdokumentenerbe der UNESCO widmete sich ein Symposium des Fritz Bauer Instituts den Aussagen der Zeugen. Prof. Sybille Steinbacher, Direktorin des Fritz Bauer Instituts, und Staatsminister Boris Rhein (HMWK) begrüßten die Teilnehmer des wissenschaftlichen Symposiums. In verschiedenen Vorträgen wurde der Bedeutung der Überlieferungen als Quellen der historischen Forschung nachgegangen. Johannes Klaas Beermann (Fritz Bauer Institut) sprach über die Überlieferung der Tonbandmitschnitte des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses; Dr. Katharina Stengel (Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow, Leipzig) hielt einen Vortrag zu „Erich und Otto Dov Kulka als Zeugen im Frankfurter Auschwitz-Prozess“; Prof. Dr. Peter Davies (University of Edinburgh) machte einige Bemerkungen zu der Rolle der Dolmetscherinnen und Dolmetscher im Frankfurter Auschwitz-Prozess. Die Veranstaltung fand statt in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.

Unter www.auschwitz-prozess.de/ stehen Tonbandmitschnitte des 1. Frankfurter Auschwitz-Prozesses zur Verfügung.

Foto: Werner Lott/Fritz Bauer Institut