Nach den Beschlüssen der Bundesregierung in dieser Woche für weiterführende Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie brauchen die bestehenden Schutzmaßnahmen der Goethe-Universität vorerst nicht weiter verschärft werden. Da das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst keine neue Bewertung der Lage vorgenommen hat, können an der Goethe-Universität alle bereits genehmigten und mit entsprechend abgestimmten Konzepten vorbereiteten Prozesse und Lehrveranstaltungen mit Notwendigkeit zur Präsenz wie im Dezember 2020 geplant ab dem 11.01.2021 stattfinden. Das umfasst auch die Öffnung der Bibliotheken. 

Das Präsidium fordert allerdings dazu auf, Lehrveranstaltungen noch einmal auf die Notwendigkeit der Präsenz hin zu prüfen, und Veranstaltungen, bis auf Labortätigkeiten, Praktika, praktische und künstlerische Ausbildungsabschnitte und im engeren Sinne vergleichbare sowie Klausuren und Prüfungen, digital durchzuführen. Sollte sich die Corona-Situation für Frankfurt verändern, wird die Goethe-Universität ihr Schutzkonzept umgehend anpassen. 

Da Eltern aufgrund von KITA- und Schulschließungen aktuell wieder aufgefordert sind, ihre Kinder nach Möglichkeit zuhause zu betreuen, weist die Goethe-Universität noch einmal auf die für die Universität vereinbarten und weiterhin geltenden Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Corona-Krise hin.