Wie verändert die COVID-19-Pandemie den Familienalltag? Und wie geht es Eltern und Kindern in der Corona-Zeit? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Prof. Dr. Sabine Andresen zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Unis Hildesheim und Bielefeld in einer neuen Studie „KiCo“, die gerade der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Mehr als 25.000 Eltern haben daran teilgenommen.

Im Interview spricht Sabine Andresen mit Olaf Kaltenborn über die Ergebnisse der neuen Studie und die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen. KiCo ist die zweite Studie, die der Forschungsverbund „Kindheit – Jugend – Familie in der Corona-Zeit“ publiziert. Erst vor wenigen Wochen war mit „JuCo“ bereits eine Studie erschienen, die die Erfahrungen junger Menschen mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie untersucht. Sabine Andresen ist Professorin für Sozialpädagogik und Familienforschung an der Goethe-Universität. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen erziehungswissenschaftliche Familienforschung, Kindheits- und Jugendforschung, theoretisch systematische und empirische Forschungen zum Wohlbefinden von Kindern, Kinderarmut, Vulnerabilität, historische Forschung zur Reformpädagogik und Geschichte der Sozialpädagogik und Geschlechterforschung. 

Prof. Sabine Andresen im Interview mit Dr. Olaf Kaltenborn

Seit 2010 ist Sabine Andresen Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Jurymitglied des Deutschen Kinderpreises und gehört dem wissenschaftlichen Beirat der Peer-Review-Fachzeitschrift Gender an. 2017 wurde sie in die Akademie der Wissenschaften und der Literatur gewählt. Seit 2016 ist Sabine Andresen Vorsitzende der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs.