
Die Zahl der Menschen mit relevanter Schwerhörigkeit in Deutschland wird auf fünf bis elf Millionen Menschen geschätzt. Tests zum Hörvermögen sind daher besonders wichtig, aber sie sind personalintensiv. Eine sogenannte Hör-KI soll nun Entlastung für die Hörakustiker bringen. Mithilfe des Tools sollen sogenannte Sprachaudiogramme erstellt werden, die einen genauen Aufschluss über das Hörvermögen geben – in normaler Sprachlautstärke werden einem Menschen Worte vorgespielt, die anschließend wiederholt werden müssen. Die Hör-KI entwickelt jetzt die Goethe-Universität Frankfurt gemeinsam mit der Acousticon Hörsysteme GmbH aus Reinheim. Das Projekt „Entwicklung und Evaluation einer digitalen automatisierten Hördiagnostik mit interaktiver KI-basierter Antworterkennung“ wird vom Hessischen Ministerium für Digitalisierung und Innovation für drei Jahre mit rund 500.000 gefördert.
Quelle und weitere Informationen: Pressemitteilung des Hessischen Digitalministeriums











