Kinder im neuen „Wissensgarten“ des Bad Homburger Schlossparks. Foto: Bianca Limburg

Für ein innovatives Kooperationsprojekt, das jahrhundertealte Gartendenkmale als außerschulische Lernorte einbringt, hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt Fördermittel in Höhe von 124.000 € bewilligt. Damit wird ein auf drei Jahre angelegtes Programm der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen (SG) in Zusammenarbeit mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main gefördert. Im Spiegel der Kulturgeschichte, unter dem Schwerpunkt Biologie und insbesondere mit Rücksicht auf Umweltschutz und Klimawandel, sollen in historischen Gärten Bildungsinhalte entstehen. Unter dem Titel „Lernort Gartendenkmal: Entwicklung, Implementierung und Evaluation von Vermittlungskonzepten für die fächerübergreifende Erschließung historischer Gärten mit dem Schwerpunkt Biologie“ wählten die SG und die Abteilung Didaktik der Biowissenschaften unter Prof. Dr. Volker Wenzel an der Goethe-Universität den Bad Homburger Schlosspark und den Klostergarten der Ehemaligen Benediktinerabteil Seligenstadt als Erprobungsräume aus.

Bewusstsein für den Klimaschutz ist eines der Bildungsziele: Es entstehen denkmalgerechte Vermittlungskonzepte, analoge Materialien und digitale Tools, die Lehrkräfte im Unterricht vor Ort einsetzen können. Sie sollen die Erfahrung der Schülerinnen und Schüler unterstützen, dass historische Gärten zu schützende künstlerisch-ästhetische Kulturleistungen darstellen und die Erhaltung dieser Gärten mit ihrer besonderen Flora und Fauna im Sinne von Biodiversität und Klimaschutz ein wertvoller Beitrag für eine lebenswerte Zukunft ist.

Quelle: Pressemitteilung Staatliche Schlösser und Gärten Hessen (SG)