Veröffentlichung der Broschüre „Handlungsempfehlungen für eine diversitätssensible Mediensprache“ – Aktion der Goethe-Universität zum Diversity-Tag 2017

Die Goethe-Universität lebt von der Vielfalt ihrer Studierenden, ihrer Wissenschaftler*innen und ihrer Beschäftigten im administrativ-technischen Bereich. Die vorhandene Diversität sichtbar zu machen und Chancengleichheit zu fördern ist der Goethe-Universität ein zentrales Anliegen. Dazu gehört es ihrem Verständnis nach auch, die eigenen medialen Darstellungen kritisch unter die Lupe zu nehmen.

Im Rahmen des QSL-Mittel finanzierten Projektes „Vielfalt? Ja, bitte!“ wurden vom Gleichstellungsbüro der Goethe-Universität Handlungsempfehlungen für einen diversitätssensiblen Umgang mit Bild und Text erarbeitet, der die Heterogenität der Studierenden und aller Angehörigen der Universität widerspiegelt und stereotype Darstellungen und Diskriminierungen vermeidet.

Die Handlungsempfehlungen liegen nun in Form einer Broschüre vor, die Anwender*innen, die an der Gestaltung von Websites, Flyern, Broschüren etc. an der Universität mitwirken, vielfältige praxisnahe Hinweise und Ideen anbietet. Darüber hinaus will sie auch anderen Leser*innen Denkanstöße und Reflexionsmöglichkeiten bieten.

Die Veröffentlichung der Handlungsempfehlungen und ihre Vorstellung in der universitären Öffentlichkeit ist Teil der „Offensive Goethe-Universität Chancen=“ und stellt zugleich den Beitrag der Goethe-Universität zum Diversity-Tag 2017 dar. Der Diversity-Tag ist ein jährlicher Aktionstag, an dem Unternehmen und Institutionen ihr Engagement zum Thema Diversity öffentlich machen und den Vielfaltsgedanken in den Fokus rücken.

Der Diversity-Tag wird ausgerufen von der Charta der Vielfalt, eine Initiative zur Anerkennung von Diversität in Organisationen. Schirmherrin der Initiavite ist Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, unterstützt wird die Initiative von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoğuz.

Die Goethe-Universität hat sich zum Ziel gesetzt, Chancengleichheit herzustellen und Diskriminierung entgegenzuwirken. Alle Angehörigen der Universität sollen Wertschätzung erfahren und erfolgreich studieren und arbeiten können, unabhängig von ihrer (zu geschriebenen) sozialen Herkunft oder natio-ethno-kulturellen Zugehörigkeit, ihrem Alter, ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität, ihrer Religion oder Weltanschauung oder davon, ob sie eine physische oder psychische Einschränkung erfahren oder in die Betreuung anderer Menschen eingebunden sind.

Die Broschüre „Handlungsempfehlungen für eine diversitätssensible Mediensprache“ ist ab 30. Mai online hier verfügbar.

Mehr Informationen zum Diversity Tag: www.deutscher-diversity-tag.de