Zwischen dem 12. und 15. März 2020 beteiligt sich die Goethe-Universität erstmals mit dem IG-Farben-Haus an der „Luminale ­Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung“ und wird dadurch Teil eines stadtübergreifenden Kulturerlebnisses. Die Luminale ist mit rund 250.000 BesucherInnen und mehr als 100 Projekten eine der größten kulturellen Veranstaltungen in Frankfurt und der Rhein-Main-Region. Die Goethe-Universität ist einer der Hauptspielorte der diesjährigen Luminale.

Am IG-Farben-Haus gezeigt wird die großflächige Videoinstallation „Facing Extinction“ von m box Berlin. Thema ist das weltweite Artensterben – eine der brennendsten Herausforderungen unserer Zeit. Laut des aktuellen Berichts des Weltbiodiversitätsrats der Vereinten Nationen sind von geschätzt acht Millionen Tier- und Pflanzenarten weltweit rund eine Million vom Aussterben bedroht. Die Installation greift dies dramaturgisch auf, indem sie die Wunder der Natur einerseits erlebbar macht, Betrachterinnen und Betrachter jedoch andererseits auch mit unbequemen Wahrheiten hinter den Bildern konfrontiert. Zeigt sich die Natur in einem Moment noch in ihrer ganzen Schönheit und Vielfalt, so löst sie sich im nächsten Moment vor den Augen der Betrachter auf. Die Installation knüpft mit dem Thema Biodiversität auch an einen wichtigen Forschungsschwerpunkt der Goethe-Universität an.

Die Eröffnung der Videoinstallation mit einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Volker Mosbrugger (Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung) sowie einem Gespräch zwischen ihm und Prof. Dr. Sven Klimpel (Fachbereich Biowissenschaften, Goethe-Universität) zum Thema „Biodiversität“ beginnt am 12. März 2020 um 18 Uhr im Renate von Metzler-Saal. Im Anschluss findet die Premiere der Videoinstallation „Facing Extinction“ statt. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung zur Eröffnung und Premiere bis 11. März 2020 unter veranstaltungen@uni-frankfurt.de gebeten.

„Facing Extinction“ m box Berlin wird vom 12. bis 15. März 2020 täglich von 19.30 Uhr bis ca. 23 Uhr auf dem Campus Westend der Goethe-Universität gezeigt. Mehr Informationen: www.luminale.de