„Ersehnte Freiheit. Abstraktion in den 1950er Jahren“ – so lautet der Titel der nächsten Ausstellung im Museum Giersch der Goethe-Universität. Die Eröffnung der Ausstellung ist am Sonntag, 19. März, um 11.00 Uhr. Die 1950er Jahre stellten eine Zeit des Aufbruchs dar. In der jungen Bundesrepublik dominierte die Abstraktion. Mit 74 Arbeiten von 20 Künstlern und Künstlerinnen widmet sich die Ausstellung dieser Vielfalt.

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Ob organisch-vegetativ, geometrisch-streng, gestisch- impulsiv oder tastend-skriptural – die abstrakte Kunst war formal wie farblich heterogen – von grell-bunt über toniggedämpft bis hin zu monochrom. Die Entgrenzungen betrafen Freiheiten von Form und Farbe ebenso wie neue Bild- und Gattungsvorstellungen. Im Fokus stehen die wichtigsten Künstlergruppierungen jener Zeit – „Junger Westen“ in Recklinghausen, „ZEN 49“ in München und „Quadriga“ in Frankfurt – mit ihren unterschiedlichen Entstehungsbedingungen, Orten und Akteuren.

Hinweis: Freier Eintritt für Beschäftigte und Studierende der Goethe-Universität gegen Vorlage der Goethe-Card.

Dieser Beitrag ist in der Ausgabe 1.17 (PDF-Download) des UniReport erschienen.