Englische Forscher setzen die Genschere CRISPR/Cas, für deren Entdeckung der diesjährige Paul Ehrlich-Preis vergeben wurde, mittlerweile ein, um die genetische Entwicklung menschlicher Embryonen im Labor zu studieren. Aus diesem Anlass hat die Max-Planck-Gesellschaft ein Interview mit Stefan Mundlos, Direktor des Instituts für Medizinische Genetik und Humangenetik an der Charité sowie Forschungsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin veröffentlicht. Mundlos warnt vor Eingriffen in die menschliche Keimbahn und erläutert das Potential von CRISPR/Cas für die Gentherapie. Er liegt damit auf einer Linie mit den Äußerungen der Paul Ehrlich-Preisträgerinnen Emmanuelle Charpentier und Jennifer Doudna auf der Pressekonferenz anlässlich der Preisverleihung am 14. März in Frankfurt.

In einem sehenswerten Video erklärt die Max Planck-Gesellschaft wie die Genschere funktioniert: