Aktuell ist noch wenig bekannt über mögliche Folgeschäden unserer Organe durch eine COVID-19-Erkrankung. Vermehrte Müdigkeit, Riech- und Geschmacksstörungen nach einer COVID-19 Infektion legen nahe, dass die Sinnesorgane und das Nervensystem zumindest vorübergehend beeinträchtigt sein können. Das untersucht jetzt eine Studie des Instituts für Neuroradiologie am Universitätsklinikum Frankfurt.

Durch den Vergleich von wieder Genesenen mit nie an COVID-19 erkrankten Personen werden Hinweise gesucht, ob das Nervensystem von der Erkrankung beeinträchtigt wurde. Hierfür führt das Studienteam eine sogenannte Magnetresonanztomographie (MRT) durch. Es handelt sich um ein bildgebendes Verfahren, mit dem man das Nervensystem sehr genau darstellen kann. Es besteht keine Strahlenbelastung und es wird kein Kontrastmittel verabreicht.

Standard MRT-Untersuchungen von Patientinnen und Patienten mit einer vorangehenden COVID-19 Infektion sind häufig unauffällig, deswegen führen wir in dieser Studie spezielle MRT Sequenzen durch, die auch sehr subtile Veränderungen feststellen können. Dafür werden noch gesunde Teilnehmer gesucht.

Voraussetzungen:

  • Alter zwischen 40 und 80 Jahren
  • Keine aktuelle und vorangehende COVID-19-Infektion
  • Noch nicht gegen COVID-19 geimpft
  • Kein nicht entfernbares Metall im Körper (Ausnahme Titanlegierungen)
  • Keine größere Tätowierung
  • Keine Platzangst

Ablauf:

  • Zeitlicher Aufwand circa 1 Stunde für das MRT und circa 30 Minuten für die Neurologische Untersuchung
  • Antikörpertestung COVID-19 vor Ort
  • MRT-Messung im Brain Imaging Center Niederrad
  • Neurologische Basisuntersuchung anhand von Fragebögen
  • Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 €

Bitte melden Sie sich bei Interesse bei der Doktorandin Masia Fahim unter covidbrainstudie@kgu.de oder 069-6301-83822