Die Goethe-Universität ist Partnerhochschule der Nacaps- Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW). Nacaps steht für „National Academics Panel Study“ und ist eine neue bundesweite Längsschnittstudie über Promovierende und Promovierte.

Nacaps wird umfassende Informationen zu Promotionsbedingungen und -erfolgen, Karriereabsichten und Karriereverläufen sowie zu allgemeinen Lebensbedingungen von Promovierenden und Promovierten erheben. Dazu werden im Februar 2019 über 40 000 Promovierende deutschlandweit eingeladen, an einer Online-Befragung teilzunehmen. In Frankfurt wird die Umfrage durch GRADE (Goethe Research Academy for Early Career Researchers) koordiniert.

Die Ergebnisse der Studie fließen in wissenschaftliche Publikationen, werden von den teilnehmenden Hochschulen genutzt, um eine bestmögliche Betreuung zu gewährleisten, und dienen als Basis für die politische Berichterstattung, wie z.B. den „Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs“ (BuWiN). Die Teilnahme an und die Angaben in der Befragung prägen somit zukünftige Entscheidungen, die für den wissenschaftlichen Nachwuchs relevant sind. Dies betont auch Dr. Sybille Küster, Geschäftsführerin von GRADE: „Die Nacaps-Studie wird eine valide empirische Grundlage hinsichtlich der Situation junger Wissenschaftler*innen und deren Karriereverläufe schaffen, die für unsere qualitätsgesicherte Programmentwicklung von großem Wert ist und uns auf hervorragende Weise dabei unterstützt, unser Ziel der bestmöglichen Förderung der Early Career Researchers zu erreichen.“

Im Februar 2019 werden die Promovierenden der Goethe- Universität erstmalig eingeladen, an der Befragung teilzunehmen. Sie erhalten dazu eine Vorankündigung und anschließend eine Einladung mit persönlichem Zugangscode zu einem Onlinefragebogen.

Zur Beantwortung des Onlinefragebogens werden sie je nach persönlicher Situation zwischen 20 und 30 Minuten benötigen. Sofern sie ihr Einverständnis gegeben haben, werden Promovierende auch zu den jährlichen Folgebefragungen eingeladen. So können die Berufs- und Lebensverläufe nachgezeichnet werden.

Auch wenn Promovierende einen vermeintlich ungewöhnlichen Weg zum Erreichen des Doktortitels eingeschlagen haben, ist ihre Teilnahme sehr wichtig. Denn nur durch eine möglichst breite Beteiligung kann ein vollständiges Bild der Promotionslandschaft gezeichnet werden. Das gilt auch, wenn Promovierende nur für das Doktorat nach Deutschland gekommen sind bzw. nach der Promotion Deutschland verlassen möchten.

GRADE ruft alle Promovierenden auf, dieses Forschungsprojekt zu unterstützen – kollegial – mit ihrer Teilnahme!

Weitere Informationen zu Nacaps finden Sie unter www.nacaps.de sowie auf den GRADE-Webseiten.

Dieser Artikel ist in der Ausgabe 1.19 des UniReport erschienen.