Mit dem Rahmenthema „Heterogenität – Mehrsprachigkeit im Schulunterricht“ widmete sich die Veranstaltung den komplexen Anforderungen des Lehrberufs mit Blick auf mehrsprachige Schülerinnen und Schüler und den damit verbundenen Herausforderungen in der Betreuung von Praktikantinnen und Praktikanten. Mehr als 50 Personen, darunter Praktikumsbeauftragte, Lehrkräfte, Mentorinnen und Mentoren und Schulleitungen, waren der Einladung auf den Campus Westend gefolgt.

Unterstützung für den Schulalltag: Beim MentorInnentag wurden u.a. Modelle vorgestellt, die die Einbindung von Sprachenvielfalt in den Unterreicht erleichtern.

Eröffnet wurde der MentorInnentag mit einem Vortrag von Prof. Ulrich Mehlem (Institut für Pädagogik der Elementar- und Primärstufe des Fachbereichs Erziehungswissenschaften an der Goethe-Universität) zum Thema „Mehrsprachigkeit im Unterricht nutzen – aber wie?“. Dabei sprach er nicht nur über den Bildungswert von Multilingualismus und das Potenzial von Mehrsprachigkeit, sondern er stellte auch verschiedene Unterrichtsmodelle vor, die die Einbindung von Sprachenvielfalt in den Schulunterricht erleichtern. In den folgenden Workshops wurden verschiedene Facetten des Themas aufgegriffen und unter einer fächerorientierten Anwendungsperspektive vertieft. Im Fokus stand, die eigenen Handlungskompetenzen zu erweitern und zugleich angehende Lehrpersonen beim Umgang mit heterogenen Lerngruppen zu unterstützen sowie methodisch-didaktische Zugänge zu reflektieren. Im Anschluss an die Workshops wurden unter der Moderation von Prof. Ilonca Hardy, Direktorin der Schulpraktischen Studien, die jeweiligen Ergebnisse dem Plenum vorgestellt.

Über den MentorInnentag

Für den Erfolg der Praxisphasen während des Lehramtsstudiums ist eine enge Kooperation zwischen Universität und Schulen, zwischen Praktikumsbeauftragten und schulischen Mentorinnen und Mentoren unabdingbar. Damit dies gelingt, soll mit dem MentorInnentag der fachliche und pädagogische Diskurs zwischen den involvierten schulischen und universitären Lehrpersonen im Bereich der Praktikumsbetreuung gefördert werden. Der MentorInnentag, der 2006 erstmals ins Leben gerufen wurde, bietet hierfür eine regelmäßige und institutionalisierte Austauschplattform.