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Geschichte, Erinnerungen und der „Menschliche Orientierungssinn im Bereich des Wirklichen“

27. Januar 2026, 12:00 bis 14:00

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

In der Rede über Vergangenheiten stehen Tatsachenwahrheiten Fiktionen, Gegenwartskritik der Konstruktion von Identitäten gegenüber. Dabei scheint die historische Urteilskraft dem Zusammenspiel von Erinnerungspolitiken und massenmedialem Histotainment wenig entgegenzusetzen zu haben. Solche Beliebigkeiten untergraben „die Unterscheidung von Wahrheit und Unwahrheit“, ohne die, so Hannah Arendt, der „menschliche Orientierungssinn im Bereich des Wirklichen […] nicht funktionieren“ kann – ein Einfallstor für totalitäre Ideologien und Bewegungen?

Prof. Dr. Thomas Lindenberger ist Seniorprofessor für Totalitarismusforschung an der TU Dresden. Er war bis 2017 Abteilungsleiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Zwischen 2017 und 2024 war er Direktor des Hannah- Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden.

Zeit: 12:00 Uhr
Ort: Campus Westend, PA-Gebäude, Lobby (Erdgeschoss), Theodor-W.-Adorno-Platz 1

Veranstalter
Fritz Bauer Institut in Kooperation mit dem Präsidium der Goethe-Universität

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