Forschungsprojekt für städtischen Insektenschutz stellt Ergebnisse vor

Fünf Jahre lang forschte ein interdisziplinäres Team unter Beteiligung der Goethe-Universität Frankfurt zur Förderung der Insektenvielfalt in Städten – am Beispiel der Stadt Frankfurt. Am 14. Mai 2025 wurden die zentralen Ergebnisse im Rahmen einer Abschlussveranstaltung im Frankfurter Palmengarten präsentiert. Eingeladen waren Vertreter*innen aus Kommunen, Wissenschaft und Stadtgesellschaft.

Brauchen mehr als Löwenzahn: Vielfalt der Insekten in der Stadt kann mehr gefördert werden. (Foto: Markus Bernards)

Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts unter der Leitung des ISOE (Institut für sozial-ökologische Forschung) war es, neue Wege aufzuzeigen, wie urbane Grünflächen insektenfreundlich gestaltet und Bürger*innen für den Insektenschutz gewonnen werden können.

Die Goethe-Universität war Teil des naturwissenschaftlichen Bereichs des Projekts. Gemeinsam mit weiteren Forschungspartnern konnte mithilfe eines innovativen Umwelt-DNA-Monitorings eine Vielzahl von Insektenarten identifiziert werden – darunter auch gefährdete Arten und solche, die erstmals in Hessen nachgewiesen wurden.

Um die Wertschätzung für Insekten zu fördern, setzte SLInBio neben natur- und sozialwissenschaftlicher Forschung auch auf kreative Bürgerbeteiligung: Ausstellungen, Workshops, Citizen-Science-Angebote und künstlerische Interventionen ermöglichten vielfältige Zugänge zum Thema Insektenschutz im urbanen Raum.

Mehr Informationen zum Projekt „SLInBio – Städtische Lebensstile und die Inwertsetzung von Biodiversität: Libellen, Heuschrecken, Hummeln und Co.“ unter: www.insektenvielfalt-frankfurt.org/

Weitere Informationen: Pressemitteilung des ISOE

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