Zitations-Ranking: Sieben Forscherinnen und Forscher der Goethe-Universität an der Weltspitze

Von den knapp 7000 am meisten zitierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Welt forschen sieben an der Goethe-Universität Frankfurt. Dies geht aus dem aktuellen Zitationsranking des „Web of Science“ des Unternehmens Clarivate Analytics hervor.

Meist sind es besonders grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisse, die dazu führen, dass ein Beitrag von anderen Wissenschaftlerrinnen und Wissenschaftlern häufig zitiert wird. Diese Zitationshäufigkeit ist daher ein Indikator für die wissenschaftliche Bedeutsamkeit der publizierten Artikel wie auch die Sichtbarkeit der wissenschaftlichen Autorinnen und Autoren in der „Scientific Community“.

Einmal jährlich wertet das Informations- und Technologieunternehmen Clarivate Analytics seine „Web of Science“-Zitationsdatenbank aus und veröffentlicht das Ranking „Highly Cited Researchers“. Das aktuelle Ranking umfasst 6849 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ohne Reihenfolge, die zwischen 2021 und 2022 zu dem einen Prozent gehörten, deren wissenschaftliche Aufsätze in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, der Medizin sowie in den Kategorien „Economics and Business“ und „Social Sciences“ am häufigsten zitiert wurden, und zwar in innerhalb ihrer eigenen Kategorie oder in verschiedenen Fächern („Cross-Field“).

Die „Highly Cited“ Goethe-Forscherinnen und -Forscher von 2023:

Prof. Dr. Ivan Đikić / Direktor des Instituts für Biochemie II (Molekulare Zellbiochemie) der Goethe-Universität in den Kategorien „Biology and Biochemistry“ und „Molecular Biology and Genetics“. Prof. Dr. Ivan Đikić ist Sprecher der Clusterinitiative EMTHERA.

Prof. Dr. Stefanie Dimmeler / Direktorin des Instituts für Kardiovaskuläre Regeneration der Goethe-Universität / Institut für Molekulare Medizin / Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) / Sprecherin des Exzellenzclusters Cardio-Pulmonary Institute (CPI) von Goethe-Universität, Universität Gießen und Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in der Kategorie „Cross Field“.

Prof. Dr. Florian Greten / Direktor des Georg-Speyer Hauses – Institut für Tumorbiologie und experimentelle Therapie / Professor für Tumorbiologie an der Goethe-Universität / Sprecher des LOEWE-Zentrums Frankfurt Cancer Institute in der Kategorie „Cross Field“.

Prof. Dr. Dr. h.c. Henner Hollert / Professor für Umwelttoxikologie am Institut für Ökologie, Evolution und Diversität der Goethe-Universität / Abteilungsleiter am Fraunhofer Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie (IME), Schmallenberg / Assoziierter Wissenschaftler am LOEWE-Zentrum für Translationale Biodiversitätsgenomik (LOEWE‐TBG), Frankfurt in der Kategorie „Cross Field“.

Prof. Dr. Gerhard Hummer / Direktor am Max-Planck-Institut für Biophysik / Professor am Institut für Biophysik der Goethe-Universität Frankfurt in der Kategorie „Cross Field“.

apl. Prof. Dr. Sibylle Loibl / Fachbereich Medizin der Goethe-Universität / German Breast Group Forschungs GmbH, Neu-Isenburg in der Kategorie „Clinical Medicine“. Website.

Prof. Dr. Stefan Offermanns / Direktor am Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung, Bad Nauheim / Professor für Pharmakologie am Zentrum für Molekulare Medizin der Goethe-Universität Frankfurt in der Kategorie „Cross Field“.

Foto apl. Prof. Dr. Sibylle Loibl: Joppen für GBG Forschungs GmbH; Foto Gerhard Hummer: Shau Chung Shin, Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung; alle weiteren Fotos: Uwe Dettmar für Goethe-Universität

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