Umfassende Partnerschaft mit taiwanesischer Universität

Besuch aus Taiwan: Die Vizepräsidenten der National Taiwan Normal University (NTNU) Prof. Frank Yung-Hsian Ying (3.v.l.), Prof. Yi-De Liu (5.v.l.) und Universitätspräsident Prof. Cheng-Chih Wu (vorne rechts) mit den Vertretern der Goethe-Universität Cathrin Rieger (2.v.l.), Prof. Zhiyi Yang (2.v.r.), Prof. Dr. Holger (r. außen) Horz sowie dem Vizepräsidenten Prof. Michael Huth (vordere Reihe): Außerdem im Bild Mitglieder der „Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland Büro Frankfurt am Main“. (Fotos: Peter Kiefer)

Der Austausch von Studierenden zwischen der National Taiwan Normal University und der Goethe-Universität soll von nun an noch umfangreicher werden. Das haben beide Universitäten gestern bei einem Besuch einer hochrangigen Delegation der taiwanesischen Partneruniversität beschlossen.

Für die vierköpfige Delegation der National Taiwan Normal University (NTNU) aus Hochschulpräsident und Vizepräsidenten ist die Goethe-Universität keine Unbekannte: Erst im vergangenen Jahr haben beide Universitäten ein gemeinsames Memorandum of Understanding unterzeichnet und damit ihr Interesse an einer universitätsweiten Partnerschaft bekundet. Kennengelernt hatten sich die Universitäten allerdings schon früher: über Kontakte, die zwischen dem Institut für Sinologie mit ihren taiwanesischen Kolleginnen und Kollegen über Jahre hin gepflegt wurden. Aus der langjährigen Partnerschaft des Fachbereichs, verbunden mit einem intensiven Austausch von Studierenden, soll sich nun eine alle Fachbereiche umfassende Partnerschaft entwickeln. Dazu gehört die gestrige Unterzeichnung des „Student Exchange Agreement“ in Anwesenheit des Universitätspräsidenten Prof. Cheng-Chih Wu, des Vizepräsidenten Prof. Frank Yung-Hsian Ying, des Vizepräsidenten für Internationale Angelegenheiten Prof. Yi-De Liu sowie der Vizepräsidentin für Akademische Angelegenheiten Prof. Mei-Hui Liu. Die Goethe-Universität wurde vertreten durch Prof. Michael Huth, Vizepräsident für Strategische Organisations- und Qualitätsentwicklung, der Sinologin Prof. Zhiyi Yang, dem Pädagogischen Psychologen Prof. Dr. Holger Horz sowie Cathrin Rieger, Teamleiterin der Internationalen Hochschulpartnerschaften im Globale Office.

Neben dem Studierendenaustausch ging es auch – wie es sich für eine Partnerschaft gehört – um ein vertieftes Kennenlernen: Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Mehrsprachigkeit des Studienangebots und dort vor allem englischsprachige Lehre, darüber hinaus Angebote zur Unterstützung von Studierenden, Strategien für Forschung, Transfer und Nachhaltigkeit und die Ausbildung von Lehrkräften.

Die taiwanesische Partneruniversität gehört zu den führenden Universitäten der Republik China (Taiwan). Längst bietet die Universität, die 1922 als Hochschule für die Ausbildung von Lehrkräften gegründet worden war und dort heute auch noch einen Schwerpunkt hat, das breite Fächerspektrum einer Volluniversität an: Studierende können zwischen 62 akademischen Abschlüssen in neun abschlussberechtigten Colleges wählen – es handelt sich um die Colleges of Education, of Liberal Arts, of Science, of Technology and Engineering, of International Studies and Social Sciences, of Sports and Recreation, of Arts, College of Music und das College of Management. Sie verteilen sich über drei Standorte in dem Hauptort auf der Insel Taipei City und New Taipei City. International bekannt ist auch das Mandarin Training Center der Universität, das jährlich rund 1.800 internationalen Studierenden Sprachunterricht erteilt.

Der taiwanische Universitätspräsident Prof. Frank Yung-Hsian Ying und Goethe-Uni-Vizepräsident Prof. Dr. Michael Huth (r.) beim Unterzeichnen des „Student Exchange Agreement“. (Foto: Peter Kiefer)

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