Die Physikerin Hannah Petersen, mit 32 Jahren eine der jüngsten Physik-Professorinnen in Deutschland, hat am 18. Mai in Berlin den Heinz Maier-Leibnitz-Preis in Empfang genommen. Sie wurde gemeinsam mit vier weiteren jungen Forschern geehrt. Der mit je 20.000 Euro dotierte Preis gilt als die bedeutendste Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland.

Hannah Petersens Spezialgebiet sind die Zustände der Materie wenige Mikrosekunden nach dem Urknall. Sie war auf dem besten Weg, in den USA Karriere zu machen, kam aber zurück an den Main, weil die internationale Beschleunigeranlage FAIR an der GSI in Darmstadt hier gewissermaßen direkt vor ihrer Haustür gebaut wird. Mithilfe von Computersimulationen erforscht sie, was passiert, wenn schwere Ionen im Beschleuniger mit nahezu Lichtgeschwindigkeit in einem „Mini-Bang“ aufeinander prallen.

In der nächsten Ausgabe von UniReport erklärt Hannah Petersen, was sie am Quark-Gluon-Plasma fasziniert und warum man in der Forschung nicht nur Begabung, sondern auch Glück braucht.

Gruppenbild der Preisverleihung am 18. Mai in Berlin: Vorne v.l.n.r.: DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek, Isabell Otto, Céline Teney, Tatjana Tchumatchenko, Markus Krötzsch, Staatssekretär im BMBF Thomas Rachel, Aline Bozec Hinten v.l.n.r.: Ludovic Righetti, DFG-Vizepräsidentin Marlis Hochbruck, Tobias, Erb, Daniel Gutzmann, Christoph Lundgreen, Hannah Petersen © DFG/Ausserhofer

Gruppenbild der Preisverleihung am 18. Mai in Berlin: Vorne v.l.n.r.: DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek, Isabell Otto, Céline Teney, Tatjana Tchumatchenko, Markus Krötzsch, Staatssekretär im BMBF Thomas Rachel, Aline Bozec Hinten v.l.n.r.: Ludovic Righetti, DFG-Vizepräsidentin Marlis Hochbruck, Tobias, Erb, Daniel Gutzmann, Christoph Lundgreen, Hannah Petersen
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