In ihrer Doktorarbeit geht sie der Frage nach, in welcher Reihenfolge Kinder die ersten Adjektive erlernen.

Am 4. März wird Merle Weicker, die im vorigen Jahr an der Goethe-Universität im Fach allgemeine Sprachwissenschaft promoviert wurde, mit dem Wilhelm von Humboldt-Preis für den wissenschaftlichen Nachwuchs ausgezeichnet. Ihre Dissertation befasst sich mit dem kindlichen Erwerb von Adjektiven. Weicker hat herausgefunden, dass Adjektive mit einer weniger komplexen Bedeutung früher gelernt werden als solche, die zum Beispiel je nach Kontext einen anderen Sinn haben. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert und wird während der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft in Hamburg verliehen. Weicker ist erst die zweite Wissenschaftlerin an der Goethe-Universität, die mit diesem Preis geehrt wird.

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