Am 17. September ist 2. Internationaler Tag der Patientensicherheit, dieses Mal zur Medikationssicherheit. Das Universitätsklinikum lädt zu vielfältigen Aktionen ein. In einem Schnellcheck können Besucher Wechselwirkungen prüfen lassen.

Ein falsch dosiertes Medikament oder eine problematische Kombination verschiedener Wirkstoffe kann für Patienten ernste gesundheitliche oder sogar lebensbedrohliche Folgen haben. Gerade alte Menschen nehmen oft eine größere Anzahl verschiedener Medikamente, die vielfältige Wechselwirkungen haben können. Erschwerend kommt hinzu, dass eine sehr große Zahl ähnlich klingender und aussehender Medikamente existieren, die leicht verwechselt werden können. Unter diesen Voraussetzungen müssen die behandelnden Institutionen proaktive Maßnahmen ergreifen, um solche Fehler gezielt zu vermeiden.

Das Universitätsklinikum Frankfurt ist Mitglied des nationalen Aktionsbündnisses Patientensicherheit e.V. und Vorreiter auf diesem Gebiet. Im Rahmen des 2. Internationalen Tags der Patientensicherheit präsentiert es verschiedene Techniken, durch die Fehlmedikationen zielgerichtet verhindert oder Patienten auf andere Weise geschützt werden: Die Klinikumsapotheke gewährt einen Einblick in die eigene Medikamentenproduktion und eine Multimedia-Demonstration zeigt eine Software zur Sicherung korrekter Wirkstoffgabe.

Besucher können in einem Schnellcheck prüfen, ob ihre Medikamente möglicherweise gefährliche Wechselwirklungen haben. An einem Intensivstationsbett wird die Patientenversorgung mit neuster Medizintechnik vorgeführt. Durchs Mikroskop lässt sich ein Blick auf innovative zelluläre Immuntherapien werfen und daneben der Reinraumanzug begutachten, den die Mediziner zur sicheren Herstellung dieser Präparate tragen müssen. Diese und viele weitere spannende Informationsangebote sind während des Aktionstags im Foyer des Haupthauses 23C für alle Interessierten kostenlos.

Zeit: Samstag, 17. September 2016, 11:00 bis 16:00 Uhr
Ort: UKF, Foyer des Haupthauses 23C, Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt

Pressemitteilung der Universitätsklinik