Zu einer achtwöchigen Sommerschule mit dem Thema „Wald, Umwelt und Klima“ treffen sich ab dem 16. Juli 2018 über 20 Dozentinnen und Dozenten aus acht Ländern Zentralafrikas im Geozentrum der Goethe-Universität auf dem Campus Riedberg. Ziel ist es, weitreichende Kompetenzen im Bereich Umwelt, Ressourcenmanagement und Organisationsentwicklung sowie bei der Afrikaforschung gebündelt und zur Weiterbildung der Teilnehmenden zu nutzen.

Organisatoren sind das Zentrum für Interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF) an der Goethe-Universität und die AMBERO Consulting GmbH als technischer Partner im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Die Teilnehmenden kommen aus den Mitgliedsinstitutionen des Netzwerks der Aus- und Weiterbildungsinstitutionen im Bereich Forst- und Umweltwissenschaft in Zentralafrika (RIFFEAC).

Im Anschluss an die Sommerschule sollen die Teilnehmenden in ihren Heimatländern als Multiplikatoren fungieren und das erworbene Wissen einsetzen und verbreiten. Dies geschieht unter anderem über ein Transferprojekt, das im Rahmen der Sommerschule entwickelt und im Anschluss in der Heimatinstitution mit fachlicher Unterstützung durch das Programm „Regionale Unterstützung der Zentralafrikanischen Waldkommission COMIFAC“ der GIZ umgesetzt wird. Beispielsweise entwickeln die Teilnehmer eine Weiterbildung, aktualisieren einen Studiengang oder erarbeiten eine Marketingstrategie für Bildungsangebote.

Um einen regen fachlich-methodischen Austausch zwischen den Mitgliedsinstitutionen von RIFFEAC und deutschen Institutionen zu initiieren und etablieren, schließt sich an die Sommerschule für Dozenten eine Studienreise unter Einbeziehung zahlreicher Direktorinnen und Direktoren der RIFFEAC-Institutionen in Deutschland und den Niederlanden an. Sie führt unter anderem an die Universitäten Koblenz-Landau, Göttingen und Hamburg sowie das International Training Center (ITC) am „International Institute for Geo-Information Science and Earth Observation“ in Enschede (Niederlande) und dem Nationalpark Kellerwald/Edersee.