Tag: 8. April 2015

Gegen den Jargon der Uneigentlichkeit

Jürgen Kaube, der seit Jahresbeginn 2015 in der Nachfolge Frank Schirrmachers als Leiter des Feuilletons und Mitherausgeber der F.A.Z. steht, versammelt im vorliegenden Band neun seiner bisher verstreut veröffentlichten Essays

»Jetzt seien Sie mal still, Herr Müller!«

Herr Wagner, wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich im Rahmen eines Beitrages für das Ressort Bildung ausgerechnet in einer Abendschule umzusehen? Was in Deutschland über Bildung geschrieben wird,

Lohnt sich ein Hochschulstudium heute noch?

Herr Prof. Klein, der Begriff des ‚Akademikers‘ strahlt etwas Besonderes aus – ist aber damit überhaupt ein bestimmter Bildungsweg impliziert, meint man damit nicht eher einen bürgerlich-wohlhabenden Status? Genau dies

»Single-Kaninchen in der Großstadt«

Anfang Februar veröffentlichte die Pressestelle der Goethe-Universität die Meldung „In der Stadt bauen Kaninchen dichter: Große Bauten für die ländliche Großfamilie, kleine Bauten für das städtische Pärchen.“ Die Meldung beruhte

Wie wird Inklusion an den Schulen Wirklichkeit?

Menschen mit Behinderung haben dieselben Menschenrechte wie alle anderen Menschen: eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Zur Bekräftigung und Präzisierung dieser Tatsache haben die Vereinten Nationen (UN) 2006 die Behindertenrechtskonvention verabschiedet, die von

Nicht ohne melancholische Komik

Von Rolf Wiggershaus. Die Frankfurter Goethe-Universität ist stolz darauf, seit langem Sitz und Wirkungsstätte von inzwischen mehreren Generationen „kritischer Theoretiker“ der „Frankfurter Schule“ zu sein. Die beiden unumstrittenen intellektuellen Häupter