Im Wintersemester 2018/2019 bekleidet Prof. Dr. Cornelia Woll die internationale Alfred-Grosser-Gastprofessur für Bürgergesellschaftsforschung an der Frankfurter Goethe-Universität. Damit ist sie die zehnte Persönlichkeit, die dieser Einladung nach Frankfurt gefolgt ist.

Prof. Dr. Woll ist Professorin für Politikwissenschaft an der renommierten sozialwissenschaftlichen Universität Sciences Po in Paris, wo sie am Centre d’études européennes et de politique comparée forscht. Unter anderem leitete sie dort von 2012 bis 2015 das deutschfranzösische Max Planck Sciences Po Center on Coping with Instability in Market Societies. Ihrem eigenen Forschungsschwerpunkt entsprechend widmet sie sich im Rahmen der Alfred-Grosser-Gastprofessur dem Thema internationale politische Ökonomie, insbesondere der Politik der Finanzmarktregulierung in Europa und der Zukunft der Europäischen Union.

„DerStaat und die Banken im krisengeprüften Europa“

Montag, 21. Januar 2019, 19.00 Uhr, im Hörsaalzentrum (Hörsaal 8) auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.

Das internationale Programm Alfred-Grosser-Gastprofessur für Bürgergesellschaftsforschung ist seit 2009 am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität angesiedelt. Auf Anregung der Deutsch-Französischen Gesellschaft Frankfurt am Main e. V. wurde sie von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main ermöglicht. Ziel des Programms ist es, die Forschung und den öffentlichen Diskurs über Bürgergesellschaft und Demokratie in Frankfurt zu stärken. Jährlich besucht ein prominenter Forscher oder eine prominente Forscherin die Universität und vertieft in Seminaren und Vorträgen Aspekte der Thematik aus sozialwissenschaftlicher Perspektive. Namensgeber ist der 1925 in Frankfurt geborene Publizist, Politologe und Soziologe Alfred Grosser – ein zentraler Wegbereiter der deutsch-französischen Aussöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg.