Die diesjährige Friedrich-Merz-Stiftungsgastprofessur beschäftigt sich mit dem Thema „Menschliche Organe und Krankheiten im Reagenzglas – Fiktion oder realistische Alternative zum Tierversuch?“. Hierzu wurde vorab Till Moreth in einem Interview zu seiner Forschung, die ausschließlich im Reagenzglas stattfindet, befragt.

Moreth ist Doktorand am Institut für Zellbiologie und Neurowissenschaft und beschäftigt sich in seiner Doktorarbeit mit Pankreas-Organoiden. Das sind Zellverbände deren Erforschung der Entwicklung einer personalisierten Zelltherapie zur Diabetes-Behandlung dienen soll. Für diese Versuche wird kein Tier benötigt.


Veranstaltungen

5. Dezember, 9 Uhr | Scientific Symposium Merz-Guest Professorship
„Modeling health and diseases: from in vitro design to future therapies“
Ort: Campus Riedberg, Biozentrum Lecture Hall B 1 | Programm (PDF)

6. Dezember, 10 Uhr | Vorlesung für Studierende
„Modelling health and deseases: from in vitro design to future therapies“
Ort: Campus Riedberg, Otto-Stern-Zentrum, HS 3

6. Dezember, 18 Uhr | Podiumsgespräch für Bürgerinnen und Bürger
Podiumsgäste: Prof. Donald E. Ingber (Founding Director Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering, Harvard University), Prof. Maike Windbergs (Pharmazie, Goethe-Universität), Dr. Martin (Landestierschutzbeauftragte Hessen) und Dr. Stefan Albrecht (Chief Scientific Officer, Merz Pharma) und Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz (Moderation).
Ort: Arkadensaal des Goethe-Hauses, Großer Hirschgraben 23- 25, 60311 Frankfurt

Menschliche Organe und Krankheiten im Reagenzglas: Fiktion oder realistische Alternative zum Tierversuch?

Mehr Informationen: www.uni-frankfurt.de/Friedrich-Merz-Stiftungsgastprofessur