Keine »Resterampe«: Ein frostiger Januartag auf dem wenig belebten Campus in Bockenheim, nur wenige Menschen eilen über den vereisten Platz. Doch bei genauerem Hinsehen relativiert sich der Eindruck: Im Foyer und auf der ersten Etage der Neuen Mensa sind fast alle Tische belegt, Studierende treffen sich hier zum Arbeiten. Im Labsaal, der früheren Hauptmensa, brennt Licht.

Das Gebäude wurde kürzlich von der Stadt umgebaut, um 170 Flüchtlingen eine Unterkunft zu bieten. Auch im Studierendenhaus herrscht ein reges Treiben, nach wie vor ist neben dem Café Koz der AStA ansässig. Über 7.000 Studierende suchen noch regelmäßig den Campus auf, ca. 1.000 Mitarbeiter der Universität zählt man noch hier.

Und auch im Juridicum, in dem die „kleinen“ Fächer wie die Ostasiatischen Philologien, aber ebenso Querschnittsbereiche und Einrichtungen wie GRADE, die Akademie für Bildungsforschung oder das Universitätsarchiv untergebracht sind, ist mehr los als erwartet. Nur die geschlossene Cafeteria im Erdgeschoss wirkt etwas trostlos, hier hoffen die Anrainer auf eine baldige Wiedereröffnung.

„Der Campus ist sicherlich keine Resterampe“, betont Jennifer Kratzer, als Teamleiterin des Immobilienmanagements für den Campus Bockenheim und Ginnheim zuständig. Schäden an Gebäuden und in den Räumen würden genauso sorgfältig behoben wie auf dem Campus Westend. Kein Notbetrieb, sondern eine reguläre Versorgung des Standortes werde vom Immobilienmanagement großgeschrieben.

Denn bis die Universität den Standort Bockenheim komplett aufgeben kann, werden noch mindestens drei Jahre verstreichen – so schätzt man, es gibt allerdings auch skeptischere Prognosen. Immerhin hat der Magistrat der Stadt Frankfurt Anfang Januar dem Bebauungsplan für den Kulturcampus zugestimmt. Rund 1.200 Wohnungen, Gewerbe, Einzelhandel, Gastronomie, Wohnheimplätze für Studierende, gemeinschaftliche Wohnprojekte, mehrere Kinderbetreuungseinrichtungen und eine Reihe von kulturellen Einrichtungen sind vorgesehen.

Wer den gesamten Campus Bockenheim in Augenschein nehmen möchte, muss sich ein Gebiet mit einer Ausdehnung von 16,5 Hektar erlaufen (ca. 23 Fußballfelder), das vom nördlichen Ende mit der Sophienstraße bis zum südlichen Ende an der Georg-Voigt-Straße reicht, mit vielen interessanten Gebäuden, die eine ganz eigene Geschichte erzählen: So beherbergte das frühindustriell anmutende Haus der Kunstpädagogik früher eine Druckerei.

Die „Reinigungsfläche“, so der Blick des Immobilienmanagements auf die Bockenheimer Uni-Gebäude, umfasst insgesamt 111.479 m², das entspricht auf dem Campus Westend immerhin der Fläche des IG-Farben-Hauses und der 1. Ausbaustufe (RuW, House of Finance, Hörsaalzentrum und Anbau Casino). Als Wahrzeichen und südöstliche Begrenzung des Campus fungierte lange Zeit der AfE-Turm, der im Februar 2014 spektakulär gesprengt wurde.

Der Schutt des Turms und des FLAT-Gebäudes ist schon längst weggeräumt, auf dem Gelände werden ein Hotel und ein Bürohochhaus entstehen. Der so genannte „Soziologen-Turm“ wurde seitdem auf Taschen als Warholeske Ikone verewigt, seine Graffiti-Sprüche in Publikationen wie „Turm forever!“ dokumentiert.

Eine frühere Dozentin der Politikwissenschaften hat ihn in den gerade erschienenen „Turmgeschichten“ ob seiner Hässlichkeit, den räumlich-technischen Abstrusitäten, aber auch des sozialen Miteinanders als „einzigen Antagonismus“ 1 bezeichnet – diese Hassliebe zur funktionalistischen Architektur ließe sich wahrscheinlich auch bei den anderen in der Nachkriegszeit entstandenen Gebäuden des Campus konstatieren.

Paradigmenwechsel: vom »Stadt«-Campus zur »Campus«-Stadt Der Name Campus Bockenheim ist eigentlich irreführend, liegt der größere Teil dieses Uni-Standortes doch im Westend (die Grenze verläuft westlich der Gräfstraße). Aber die Übergänge zwischen den Stadtteilen sind fließend, wie auch die Grenze zwischen Campus und dem Wohnumfeld. Die Lage mitten in der Stadt und in einem quirligen Stadtteil zeichnet den Campus auf besondere Weise aus, meint Dr. Michael Maaser, Privatdozent an der Goethe-Universität und Leiter des Universitätsarchivs, das auf der ersten Etage im Juridicum ansässig ist.

„Der Campus Bockenheim war im Prinzip ein Bekenntnis dafür, die Uni in der Stadt zu verorten, der Campus Westend ist dagegen der Abschied davon“, analysiert Maaser, ohne Bockenheim nostalgisch verklären zu wollen. Da der Campus Westend wie die amerikanischen Universitäten eine Art Stadt in der Stadt darstelle, sei die Uni nun darum bemüht, sich der Stadt und ihren Menschen zu öffnen. Der Historiker sieht den Wandel der Goethe-Universität aber schon früher einsetzend:

Maaser hat sich in seiner Habilitationsschrift mit dem Verhältnis von Universitätsleitung und Studierendenschaft in Frankfurt beschäftigt. Als der Rektor aus dem Erdgeschoss des alten Haupthauses (respektive Jügelhauses) ins 10. Geschoss des Juridicums gezogen war, sei damit auf symbolische Weise die Hierarchie zwischen Unileitung und Studierendenschaft durch räumliche Distanz ausgedrückt worden. „Die Universität ist von der Idee her eine Gemeinschaft von Gleichen.

Wenn man hingegen davon spricht, dass die Uni wie ein Unternehmen geführt werden soll und die Studierenden nur ‚Kunden‘ seien, verabschiedet man sich gewissermaßen von dieser Idee.“ Sieht Maaser mit dem Wegzug aus Bockenheim denn auch einen Verlust an studentischer Protestkultur? „Die Universität, die als zweitälteste Institution des Abendlandes gelten kann, musste sich von Anfang an dem Postulat stellen: ‚Reformiere Dich!‘

Daran wird sich auch nichts ändern, egal, welche Art von Campuskultur man vorfindet“, ist sich Maaser sicher. Frankfurts Studierende hätten immer zur Avantgarde in Deutschland gehört. Er erwähnt die Rote Studentengruppe der 20er Jahre mit prominenten Vertreterinnen wie Gisèle Freund oder Marion Gräfin Dönhoff, oder die Szene um die Zeitschrift DISKUS in den 50ern. Auch auf dem Campus Westend, ist sich Maaser sicher, werde studentisches Engagement die Entwicklung der Uni begleiten, wenngleich das urbane Umfeld dafür weniger Impulse biete.

Einen wesentlich durchgreifenderen Wandel der Studentenkultur auch in Frankfurt sieht der Historiker dagegen in den gestiegenen Studierendenzahlen: „Studieren wird zur Normalität, und die Universitäten werden stärker als früher Studienangebote auf junge Leute zuschneiden und ihnen Wege ins Berufsleben aufzeigen müssen, ohne dabei den universellen Bildungsanspruch aufzugeben.“ Somit sei der moderne Campus Westend auch ein Sinnbild für die veränderten Anforderungen an die Uni im Zeichen von Bologna.

Sieht Maaser einen Nachteil für das Universitätsarchiv, vorerst noch am alten Hauptcampus Bockenheim ansässig zu sein? „Überhaupt nicht, es hat sogar viele Vorteile: Die exzellenten Verkehrsanbindung zum Hauptbahnhof, was besonders unsere auswärtigen Gäste und Nutzer zu schätzen wissen. Und für die notwendige wissenschaftliche Distanz zu unserem Forschungsgegenstand ist eine räumliche Distanz nicht immer abträglich.“

Die »Kritische Theorie als Bauwerk«: im Reiche Ferdinand Kramers

Philosophisches Seminargebäude (Philosophicum), 1960. Foto: Ferdinand Kramer; © Privatarchiv Kramer.

Philosophisches Seminargebäude (Philosophicum), 1960.
Foto: Ferdinand Kramer; © Privatarchiv Kramer.

So heterogen, bisweilen auch widersprüchlich sich der Campus dem Betrachter auch präsentiert: Ein Großteil der heute noch vorhandenen Gebäude trägt die klare Handschrift eines bedeutenden Architekten der Moderne. Ferdinand Kramer, von 1952 bis 1964 Leiter des Universitätsbauamtes, hat den Charakter der im Zweiten Weltkrieg größtenteils zerstörten Universität nachhaltig geprägt.

Der Filmemacher und Schriftsteller Alexander Kluge, der von 1956 bis 58 als Referent im Universitätskuratorium sehr nah am Wirken Kramers war, würdigt die oftmals als rational oder schmucklos kritisierte Architektur folgendermaßen: „Es ist eine für Menschen gebaute Architektur. Insofern beharrt er gegenüber einem bloßen Funktionalismus, was auch immer das wäre, stets auf einem explizit menschlichen Gebrauchswert.

“Ganz anders das Urteil des Schriftstellers und Goethe-Uni-Alumnus Martin Mosebach, den der „pure Nihilismus“ von Gebäuden wie dem Philosophicum immer schon gestört hat. Kramers Architektur gehört für ihn in eine abgeschlossene „Übergangszeit“, die keine „Sehnsucht“ nach ihr erwecke. So stimmen Mosebach der Abriss von Kramerbauten oder die mitunter extremen baulichen Eingriffe in die Struktur der streng durchkomponierten Gebäude nicht sonderlich traurig.

Was wohl die wenigsten wissen: Auch das Juridicum, ein zwölfgeschossiger „Riegel“, der den Campus gegen die stark befahrene Senckenberganlage abschirmt, basiert auf einem Entwurf Kramers, wie man in einer aktuellen Ausstellung im Deutschen Architektur Museum (DAM) erfahren kann.

Das Gebäude, das mit seiner Rasterfassade auf den ersten Blick nur wenig mit den anderen Kramer-Werken gemein hat, wird aber dem Neubau der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) weichen müssen – das Land hat es Ende 2015 so entschieden, damit hat immerhin die erste Institution eine klare Perspektive auf dem schon lange anvisierten Kulturcampus. Eines von Kramers Hauptwerken in Bockenheim, das Philosophicum, wird im Augenblick zu einem Wohnhaus für Studierende umgebaut.

Fans der Kramer’schen Architektur stört, dass ein Vorbau angegliedert wird, der den Charakter des schlanken Gebäudes verändern wird. Ironischerweise werden Kramers Eingriffe in die alte Bausubstanz aus der Gründerzeit der Uni nicht korrigiert:

Als „Provokation des Neuen“4 ließ der Anti-Traditionalist Kramer im Jahre 1953 am neobarocken Eingangsbereichs des Jügelhauses den Stuck abschlagen und das schmale Portal für die 7.000 Studierenden zu einer gläsernen Passage verbreitern – es entstand „ein Tor in die neue Zeit“ (Wolfgang Pehnt), zum Missfallen allerdings selbst vieler Professoren. Wenn das Jügelhaus nach dem Umbau dem Senckenberg Forschungsinstitut als neue Heimat dient, wird der Eingangsbereich mehr oder minder so aussehen, wie von Kramer konzipiert.

Hat auch auf, wenn sonst alles geschlossen ist: die Zentralbibliothek

Ferdinand Kramer: Hörsaalgebäude I (1958) und II (1964) Universität Frankfurt. Foto: Norbert Miguletz, 2015; © DAM

Ferdinand Kramer: Hörsaalgebäude I (1958) und II (1964) Universität Frankfurt. Foto: Norbert Miguletz, 2015; © DAM

Auch die 1964 eröffnete Zentralbibliothek ist ein Gebäude aus der Feder von Ferdinand Kramer, das er in enger Zusammenarbeit mit dem legendären Bibliotheksdirektor Clemens Köttelwesch konzipierte. Ob das Gebäude, das als bedeutendstes Bauwerk Kramers gilt und heute unter Denkmalschutz steht, erhalten bleiben kann, ist noch ungewiss. Heiner Schnelling, der die Bibliothek seit 2013 leitet, hält den großen Kubus im Hintergrund für architektonisch eher schlicht, das von der Verwaltung genutzte vordere Gebäude mit dem Foyer aber für sehr gelungen.

„Das erinnert mich an das Bauhaus in Dessau.“ Gegenwärtig denke die Unileitung über Möglichkeiten nach, die neue Bibliothek am Campus Westend zusammen mit Partnern zu realisieren. Ein solcher Schritt wäre die Vollendung des Konzepts der Goethe-Universität mit drei Campi; auf dem größten Campus, Westend, befinden sich die Buchwissenschaften, und von daher erscheine dieser Standort als der ideale für eine neue Zentralbibliothek.

Die Attraktivität der jetzigen Zentralbibliothek bei Studierenden sei jedenfalls ungebrochen. Die Nutzerzahlen in der Bibliothek steigen kontinuierlich an, betont Schnelling, und das, obwohl die elektronischen Ressourcen ja auch von zuhause aus genutzt werden könnten. „Fast alle Gebäude der Universität waren ‚zwischen‘ den Jahren geschlossen – nicht aber die Zentralbibliothek, was viele Studierende und auch Forscher so wie sonst auch genutzt haben: alle Leseplätze waren belegt.“

Auch wenn die Zentralbibliothek mit ihrer dezentralen Lage bis auf Weiteres leben muss, betont Schnelling, dass sich zu seiner großen Freude die Universitätsleitung in Gesprächen mit dem Wissenschaftsministerium ausdrücklich zur „großen“ Lösung bekannt habe: Die Bibliothek wird mit sämtlichen Beständen und allen Mitarbeitern zum Campus Westend umziehen, auf das Gelände östlich der Hansaallee. „Die U-Bahn-Anbindung ist dort, am nördlichen Ende des Campus, sogar recht gut. Nur die Infrastruktur ist mit der in Bockenheim natürlich noch nicht vergleichbar“, stellt Schnelling fest.

Vom Studi-Kiez an die Miquel-Allee

In den „Katakomben“ der UB: Bibliotheksleiter Dr. Heiner Schnelling mit seiner Stellvertreterin Dr. Angela Hausinger im zweigeschossigen Archiv unter der Zeppelin-Allee, das 1998 in Betrieb ging. Es fasst ca. 1,8 Mio. Bände. Foto: Dettmar

In den „Katakomben“ der UB: Bibliotheksleiter Dr. Heiner Schnelling mit seiner Stellvertreterin Dr. Angela Hausinger im zweigeschossigen Archiv unter der Zeppelin-Allee, das 1998 in Betrieb ging. Es fasst ca. 1,8 Mio. Bände. Foto: Dettmar

Ebenfalls im nördlichen Bereich des Campus Westend wird das neue Studierendenhaus entstehen. Abgesehen von den bestehenden Einrichtungen auf dem Campus gibt es im Umfeld wenig bis gar nichts, was man mit studentischer Infrastruktur verbinden würde. Könnte man es den Studierendenvertretern verdenken, wenn sie den lebendigen Studi-Kiez in Bockenheim gar nicht aufgeben wollten?

 

„Der AStA muss da sein, wo die Mehrheit der Studierenden ist, also auf dem IG-Farben-Campus“, stellt Max Rudel, einer der beiden AStA- Vorsitzenden, aber deutlich klar. Unpraktisch sei es für den AStA, in der Übergangsphase zwischen Westend und Bockenheim zu pendeln. Allerdings sieht Rudel, der selber vom AfE-Turm und der Lässigkeit der Bockenheimer Studentenkultur geprägt ist („man konnte quasi mit der Jogginghose in den Hörsaal gehen)“, gravierende Unterschiede an den beiden Standorten.

„Die neoklassizistische Architektur auf dem IG-Farben-Campus hat etwas Abweisendes und Steriles. Dagegen strahlen die Gebäude Kramers mit viel Glas eine Offenheit aus, die auch gelebt wurde und wird.“ In Bockenheim seien sich die verschiedenen Disziplinen begegnet, auf dem Campus Westend verbleibe man dagegen meist in seinem Institutsgebäude.

„Wir sind mit der Unileitung im Dialog, aber auch in der Auseinandersetzung darüber, wie man noch mehr studentische Freiräume auf dem IG-Farben-Campus schaffen kann“, sagt Rudel. Der AStA-Vorsitzende gibt zu, dass man dem Studierendenhaus, das 1953 eröffnet wurde, mittlerweile die ‚Gebrauchsspuren‘ deutlich ansehe.

„Eine Politik der ‚weißen Wand‘ hat es hier nie gegeben, Studierende haben sich Bockenheim eben auch angeeignet. Wir achten aber schon darauf, dass das Gebäude in den neuen Kulturcampus als ‚Offenes Haus der Kulturen‘ eingebunden werden kann.“ Ungefähr die Hälfte der Fläche wird im Augenblick von der Studierendenschaft genutzt, die andere Hälfte teilen sich Kita, Wohnheim und Evangelische Studierendengemeinde. Dass das neue Studierendenhaus, in dem auch das Kino Pupille einen eigenen Saal erhalten wird, am nördlichen Rand des IG-Farben-Campus stehen wird, bedauert Rudel.

„Wir werden im neuen Café Koz mehr gastronomische Services anbieten, denn im direkten Umfeld des Campus Westend gibt es so gut wie keine günstigen Restaurants.“ Insgesamt sieht er aber auch auf dem neuen Campus ein großes Potenzial für studentische Kultur. Mit dem Umzug ins neue Studierendenhaus rechnet Rudel nicht vor 2020: „Dann werden aber andere Studis im AStA sitzen“, lacht er.

Zum Weiterlesen und -schauen

Ferdinand Kramer. Die Bauten. Herausgegeben von Wolfgang Voigt, Philipp Sturm, Peter Körner u. Peter Cachola Schmal. Frankfurt am Main/Tübingen 2015. (Die Ausstellung „LINIE FORM FUNKTION“ im Deutschen Architekturmuseum läuft noch bis zum 1. Mai 2016.)

Turmgeschichten: Raumerfahrung und -aneignung im AfE-Turm. Hrsg. V. Minna-Kristiina Ruokonen-Engler, Lucas Pohl, Anna Dichtl, Jessica Lütgens u. David Schommer. Münster 2015. Uni-Campus Bockenheim: Was nach den Studenten kommt. Eine Multimedia-Reportage von Nasir Mahmood. 

http://reportage.hessenschau.de/kulturcampus-Bockenheim#1622