Goethe-Universität an LOEWE-Schwerpunkt zur Coronaforschung beteiligt

Der neue LOEWE-Schwerpunkt CoroPan wird molekulare Mechanismen der Vermehrung von Coronaviren aufklären.

Eigentlich sind Tiere die Wirte von Coronaviren wie SARS-CoV-2, SARS-CoV und MERS-CoV. An irgendeinem Punkt haben die Viren es jedoch geschafft, Menschen zu infizieren – mit fatalen Folgen. Der neue LOEWE-Schwerpunkt CoroPan – Humane und zoonotische Coronaviren: konservierte Angriffspunkte für neue therapeutische Optionen bei zukünftigen Pandemien – wird potenzielle Schwachstellen bei den bereits bekannten Vertretern der Coronaviren untersuchen. Solche Schwachstellen könnten dann als Ansatzpunkte zur Entwicklung neuer Therapien dienen. CoroPan wird vom Land Hessen in den kommenden Jahren mit rund 4,5 Millionen Euro gefördert. Die Federführung liegt bei der Justus-Liebig-Universität Gießen (Wissenschaftlicher Koordinator: Prof. John Ziebuhr), die Goethe-Universität Frankfurt (stellvertretende Wissenschaftliche Koordinatorin: Prof. Sandra Ciesek) und die Philipps-Universität Marburg sind beteiligt.

Weitere Informationen:
Millionenförderung für Coronaforschung — Justus-Liebig-Universität Gießen (uni-giessen.de)

LOEWE-Förderung für zwei neue Schwerpunkte und vier Explorations-Projekte | wissenschaft. hessen.de

Relevante Artikel

Einmal Harvard und zurück

Mit gerade einmal 23 Jahren hat die Medizinstudentin Diana Munteh bereits einige Stationen in ihrer akademischen Laufbahn hinter sich. Erst

Vorbereitet auf die nächste Virus-Pandemie

Universitätsklinikum Frankfurt und Goethe-Universität sind an einer europäischen Forschungsplattform zur Vorsorge künftiger Pandemien beteiligt. Mit Förderung der EU soll in

Öffentliche Veranstaltungen

Die Welt im Wasserstress

Wie haben sich die Wasserresourcen in den letzten 120 Jahren verändert? Und was passiert, wenn es bis Ende des 21.

You cannot copy content of this page