In Kooperation mit dem Arbeitsbereich Prof. Dr. Dieter Nittel (Goethe-Universität) startet an der Fernuniversität Hagen eine Studie zur „Professionalität und Bildungsgerechtigkeit in der Krise“, die u.a. den Anforderungen an die Hochschullehre in Zeiten der Corona-Krise nachspürt. Durch Covid-19 ergeben sich für die Lehre an Hochschulen neue Herausforderungen, aber auch Chancen und Risiken.  

Viele Hochschullehrende müssen zum ersten Mal verstärkt auf digitale Werkzeuge zurückgreifen. Andere haben damit schon vor der Corona-Krise Erfahrungen gesammelt. „Wichtigste Grundlage ist dabei das Herstellen des professionellen Arbeitsbündnisses, also der Kontakt und Austausch zwischen den Lehrenden und Lernenden. Gelingt es den Lehrenden an Hochschulen ein tragfähiges Arbeitsbündnis trotz veränderter Bedingungen herzustellen?“, fragt Projektleiterin Prof. Dr. Julia Schütz. Angebunden ist die Studie an das Zentrum für pädagogische Berufsgruppen- und Organisationsforschung (ZeBOHagen) an der FernUniversität in Hagen, deren Gründungskollektiv Prof. Dr. Dieter Nittel angehört. Das ZeBOHagen spielt eine wichtige Rolle für den fachlichen Austausch zwischen pädagogischer Praxis und Arbeitsgruppe sowie bei der Bearbeitung der Forschungsfragen. Mitmachen bei der offenen Online-Befragung können Lehrende an Hochschulen. Die Teilnahme ist ab sofort möglich. 

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Weitere Informationen zur Studie

ZeBO Hagen