Das Universitätsklinikum Frankfurt begrüßt die Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die deutsche Universitätsmedizin im Kampf gegen Corona mit zusätzlichen 150 Millionen Euro zu unterstützen.

Heute gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung bekannt, dass eine Fördersumme in Höhe von 150 Millionen Euro für ein Bündnis der deutschen Universitätsmedizin zur Erforschung von COVID-19 bewilligt wurde. Auch das Universitätsklinikum Frankfurt ist an diesem Forschungsverbund beteiligt.

„Wir begrüßen diese Initiative ausdrücklich. Die Universitätsmedizin ist in einer einzigartigen Position: In ihr verbinden sich Krankenversorgung, Forschung und Lehre unter einem Dach. Neue Erkenntnisse unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fließen unmittelbar in die praktische Arbeit ein. Gleichzeitig stemmen die Universitätsklinika deutschlandweit einen wesentlichen Teil der COVID-19-Behandlung. Die dabei gemachten Erfahrungen gelangen wiederum tagesaktuell in die Forschung. Die Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung leistet zum richtigen Zeitpunkt einen ganz wichtigen Beitrag dazu, diese Forschung auszuweiten und den Transfer der Erkenntnisse in das gesamte Gesundheitssystem zu beschleunigen. So kann die Universitätsmedizin einen ganz entscheidenden Beitrag zur Bewältigung auch dieser Krise leisten“, erklärte Prof. Jürgen Graf, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikum Frankfurt.

Quelle: Pressemitteilung des Universitätsklinikum Frankfurt vom 26. März 2020