Radikal und provokant: Aktuelle Re-Lektüren der Schwarzen Botin

Cornelia Goethe Centrum legt mit der vierten Ausgabe der CGC Online Papers eine Auseinandersetzung mit der Berliner Frauenzeitschrift vor.  

Seit 2017 gibt das Cornelia Goethe Centrum in loser Folge Arbeitspapiere als CGC Online Papers heraus. Die aktuelle Ausgabe erscheint am 12. Dezember 2022 und stellt den Anfang einer weiter zu vertiefenden interdisziplinären Aufarbeitung der Berliner Frauenzeitschrift Die Schwarze Botin dar.

Trotz ihres Alters – die Zeitschrift wurde von 1976-1987 veröffentlicht – sind die Auseinandersetzungen in der Schwarzen Botin weiterhin höchst aktuell: Wenig an Identitätspolitiken interessiert, positioniert sich die Schwarze Botin gegenüber Zeitschriften wie EMMA und Courage. Aus diesem Selbstverständnis geht eine eigene Ästhetik in Text- und Bildpraxis und eine spannungsreiche Stellung innerhalb der feministischen Öffentlichkeit und der Debatte der 1970er und 80er Jahre hervor, mit der sich die CGC Online Papers aus sozial-, kultur- und literaturwissenschaftlicher sowie historischer und kunstgeschichtlicher Perspektive befassen. Die vierte Ausgabe der Arbeitspapierreihe des Cornelia Goethe Centrums versammelt die neuesten Forschungen und Erkenntnisse zur Schwarzen Botin von Elisabeth Flucher, Elke Gaugele, Franziska Haug, Carola Hilmes, Gudrun Jäger, Ursula Krechel, Katharina Lux, Alina Sabransky, Sina Speit, Carolin Walberer und Ulla Wischermann.

Die Beiträge knüpfen an die Tagung „Die Schwarze Botin. Frauenhefte: radikal – provokant – aktuell“ an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. im November 2021 an. Dieser Studientag fand in Kooperation zwischen dem Institut für Deutsche Literatur und ihre Didaktik der Goethe-Universität und dem Cornelia Goethe Centrum unter der Leitung der beiden Herausgeberinnen Dr.in phil. habil. Carola Hilmes und Franziska Haug statt.

Die CGC Online Papers sind auf der Webseite des Cornelia Goethe Centrum unter https://www.cgc.uni-frankfurt.de/forschung/cgc-online-papers/ abrufbar.

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